Auch bei den Kurvenflitzern steht der Sommer im Zeichen des Trainings. Anna Seidel und Leon Kaufmann-Ludwig waren nach den Teammaßnahmen für knapp vier Wochen in Korea. Und stellten fest: „Es ist interessant zu sehen, mit was für einer Professionalität die jungen Sportler hier jeden Tag aufs Neue trainieren.“ Nach den Lehrgängen in Kienbaum (Rad) und Inzell (inklusive 400-m-Bahn-Einheiten) also neue Impulse für die Gymnasiastin aus Dresden. „Technisch hat uns diese Art von Training natürlich viel vorangebracht und es war interessant, andere Sachen kennenzulernen. Doch auch im ‚normalen‘ Leben haben wir super viel Erfahrung gesammelt. Man lernt einfach, über sich hinauszuwachsen und zu kämpfen, egal was passiert“, beschreibt die 17-Jährige die Zeit in Korea auf Facebook.

Eisschnelllaufen geht auch ein bisschen flotter. Was zunächst flapsig klingt, heißt „Team Sprint“. Der Highspeed-Wettbewerb, bisher als Demo offiziell getestet, erhält ab sofort seine Weltcup-Zulassung. Für viele Beteiligten eher unerwartet, aber als Zeichen der ISU zur Modernisierung der Sportart mit Applaus begleitet. DESG-Präsident Gerd Heinze spricht von „einer guten Sache.“ Bei den beiden Übersee-Weltcups in Calgary und Salt Lake, ohnehin für Tempo-„Eskapaden“ prädestiniert, steht der Team Sprint – für Damen und Herren, jeweils über drei Runden - auf dem Programm. Ebenso in Heerenveen (Dezember), sowie beim Weltcupfinale, gleichfalls auf friesischem Eis.

StarthilfeBundestrainer Klaus Ebert gibt Starthilfe auf der Chemnitzer Rennbahn. Foto: Nico IhleAuch im (Eisschnelllauf-)Sommer tickt die Uhr erbarmungslos. Kraftraum, Rad-Training, dann auf Inlinern, erste Eis-Einheiten, Leistungs-Diagnostik usw. Einem wie Nico Ihle aber scheint nie die gute Laune abhanden zu kommen. „Es ist erst das zweite Mal, dass ich das Training voll durchziehen kann, nichts weglassen muss. Sonst hatte ich immer etwas Rückstand aufzuholen.“ Das sorgt für ein prima Gefühl – drei Monate vor dem ersten Weltcup des Winters 2015/2016.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e.V. sucht

  • zum 01.01.2016 einen Bundestrainer Wissenschaft, Methodik und Ausbildung mit Dienstort Berlin (Ausschreibung)
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Bente und TrainerBente und ihr neuer "alter" Trainer Peter Wild. Foto: DESG-PresseDer Sommerurlaub hat noch kaum begonnen – da neigt er sich auch schon wieder dem Ende entgegen. Am 16. August startet der Roll-Lehrgang in Erfurt. Aber diesmal muss Bente Kraus nicht ihre Siebensachen packen. Die Berlinerin trainiert jetzt in Thüringen. Die Gruppe des neuen Disziplincoachs Peter Wild ist nun ihr „sportliches Zuhause“. U.a. an der Seite von Stephanie Beckert.

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