O-Töne unserer Olympia-Athleten Teil 3

von DESG Presse / 03.February 2010 / 13:15 Uhr

Unsere Vancouver-Athleten über Jetlag, die Saison 2009/2010 und Kanada. Heute: Sprint-Königin Jenny Wolf
Jenny Wolf

Vancouver ist wieder ein langer Flug. Inklusive Jetlag usw. Alle Top-Athleten sind Vielfliegen gewohnt – ist die Anpassung und Umstellung dennoch ein Problem – und worauf achten Sie besonders?

„Richtung Westen habe ich kaum Probleme, ich achte auf ein geregeltes schlafen. D.h. kein Mittagsschlaf und spät ins Bett gehen.“

2009 war das Olympic Oval (bei der WM) ein gutes Pflaster und ein Test. Ist das ein gewisser Vorteil für die olympische Herausforderung?

„Man kennt die Halle und die Anlage, Umkleidekabinen usw. und weiß was einen erwartet. Aber hoffentlich ist das Eis besser und gleichmäßig gut.“

Kanada ist bekannt für Ahorn Sirup, Lachs. Was verbinden Sie mit Vancouver, einer der schönsten Städte der Welt, der Pazifikküste…
„Viel Natur und trotzdem urbanes Leben, nicht weit nach Vancouver Island, uralte Gemeinschaft von First Nations und Natur.“

Die finale Vorbereitung diktierte Trainingslager statt Weltcup-Starts, nicht nonstop von Kameras verfolgt. Ein Vorteil, auch für die nötige Konzentration?
„Das Medieninteresse war trotzdem groß, auch beim Training. Außerdem starteten die Sprinter ja noch bei der Weltmeisterschaft (Anm.: Bronzemedaille in Obihiro).“

Was darf im Gepäck – neben Kleidung und Ausrüstung – auf keinen Fall fehlen?
„IPod und Bücher.“

Thomas Bach sagte: Mit der Einkleidung beginnt das Kribbeln. Ihr Eindruck vom „Kleider fassen“ in der Bundeswehr-Kaserne Erding, bitte…
„Gut koordiniert und nette Soldaten…“

Vancouver war dann ein voller Erfolg, wenn…
„… ich gewinne.“

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