Silber&Bronze in Hamar

beckertgneupelBeckert und Gneupel: Wir sind wieder da.
Foto: DESG-Presse
Versöhnlicher Abschluss des Weltcups in Hamar. Stefanie Beckert meldete sich eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Nach einer Pause, die zwar sehr lange war, wie die Erfurterin zugab, „aber dem Aufbau des Rückens gedient hat“,  lief sie auf einen bravourösen 2. Platz über 3000 m (Siegerin Martina Sáblíková, Dritte Ireen Wüst). „Ich habe mich gefreut, wieder zu laufen“, meinte sie im ARD-Interview aufgeräumt. Das gelöste Lächeln, als das Ergebnis endgültig feststand, sprach Bände. Auch die Zeit von 4:06,42 min lässt sie beruhigt Richtung WM blicken.  „Am Anfang fehlen noch ein paar Kleinigkeiten und auch die schnellen Runden sind noch nicht so stabil. Aber das kommt alles wieder“, gibt sich die 23-jährige zuversichtlich.

Während Bundestrainer Markus Eicher von der Leistung fast etwas überrascht war, aber voll des Lobes über die „tolle Zeit“. Claudia Pechstein konnte wie erwartet nicht an den Start gehen, erst muss ihr „steifer Hals“, wie der Volksmund sagt, behandelt werden.
Auch die Teilnahme an der Mehrkampf-WM am Wochenende in Moskau steht derzeit in den Sternen.
Bei nicht ganz optimalen Bedingungen in der kalten Halle auf schwierigem Eis spielten die deutschen Läufer über die ungeliebte 1500 m Strecke keine Rolle. Lediglich Platz 18 für Moritz Geisreiter. Im Team Pursuit der Damen ging es vor allem darum, die Weltcup-Punkte zu sichern. Dafür setzten die Herren (in der Besetzung Alexej Baumgärtner, Patrick Beckert, Robert Lehmann) in ihrem Wettbewerb mit dem souveränen Bronze-Rang ein dickes Ausrufezeichen. Im Weltcup verteidigten sie ihre dritte Position – ein glückliches Ende, das auch Robert Lehmann mit einem Lächeln und zwei erhobenen Daumen im ISU-Livestream dokumentierte. Markus Eicher betont denn auch, „dass man Robert Lehmann  gut präpariert“ habe und er „die in ihn gesetzte Hoffnung, die ersten Runden schneller zu machen, absolut erfüllte.“ Jetzt müsse man sich Gedanken machen, wer bei den nächsten Einsätzen (Weltcupfinale, WM) am Start steht.

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