Shorttracker auf der Langbahn…

C-Kader_Inzell_bearbeitet-1Jugendliche Short Tracker und Eisschnellläufer beim gemeinsamen Training in Inzell. Foto: Markus EicherAuf dem Inzeller Sommer-Eis mutet die Welt manchmal verkehrt herum an. Die Eisschnellläufer pressen sich in die „Heringsbüchse“ dh. auf die Kurzbahn, vor allem aber wagen sich die 13 Shorttracker des C-Kaders über die „ellenlangen“ 400 Meter. „Das ist natürlich ungewohnt für die allermeisten, aber eine tolle Herausforderung – und es sorgt zudem für Abwechslung“, schwärmt Junioren-Bundestrainer Miroslav Boyadzhiev. „Und obwohl es Neuland ist, versuchen sie, Druck zu machen. Sie bekommen aufgrund des nicht so hohen Tempos jetzt Zeit, ihre Technik verbessern.“

Highlife des DESG-Nachwuchses also im Chiemgau, wo der Sommer Pause macht – und es draußen fast so kalt scheint wie unter dem Dach der Max Aicher Arena. Chef-Bundestrainer Markus Eicher ließ es sich nicht entgehen, das ungewöhnliche Treiben beim Kombi-Lehrgang zu beobachten. „Alles läuft reibungslos, die jungen Sportler sind hoch motiviert und nutzen diese Möglichkeit. Ich erhoffe mir von den ST-Einheiten eine gute technische Entwicklung für das Kurvenlaufen auf der großen Bahn.“ Je eine Einheit auf dem normalen bzw. dem ungewohnten Terrain bilden den Tagesablauf. Die geplante Bergtour auf den Gamskogel entfiel bislang aufgrund des regnerischen Wetters. Doch die diszplinübergreifende Maßnahme soll Wiederholungen finden. Boyadzhiev: „Wir profitieren voneinander.“