Heinze bleibt DESG-Präsident

Prasidium2012Das Präsidium: Uwe Rietzke, Stefanie Teeuwen, Gerd Heinze, Kurt Hertel (v.l.n.r.).
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Blitz und Donner in der Nacht vor der großen Verbandsversammlung der DESG – doch eitel Sonnenschein nach sechseinhalb Stunden intensiver Tagung in Erfurt. Präsident Gerd Heinze wurde einstimmig für vier weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Der engagierte Berliner, der die deutschen Eisschnellläufer durch viele Untiefen (Dopingverwürfe, Sponsorensuche, Nachwuchs-Problematik, Rücktritte von Leistungsträgern) der jüngsten Vergangenheit geführt hatte, bedankte sich bei Vertretern von Landesverbänden und Vereinen mit den Worten: „Damit kann mein Engagement uneingeschränkt weitergehen – damit wir ein Stück vorankommen.“

Im Hinblick auf Sotschi 2014 setzt die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft auf Erfahrung an ihrer Spitze. Heinze stehen im Vorstand Stefanie Teeuwen als Vizepräsidentin Eischnelllauf und Schatzmeister Kurt Hertel zur Seite. Für den erkrankten Miroslaw Kulik wählte das Gremium den Dresdner Diplomökonom Uwe Rietzke als „Vize“ für den Bereich Short Track. Der Sachse hatte bei den ST-Weltcups und der EM an der Elbe als Rennleiter fungiert.
Das DESG-Führungs-Quartett weiß um die Herausforderungen der Zukunft. Gerd Heinze formulierte den entscheidenden Satz: „Wir müssen wieder mehr Jugendliche finden, die bereit sind, ihr Leben dem Sport unterzuordnen.“