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Lea Sophie Junioren Inzell LHLea-Sophie Scholz: Daumen hoch.
Alle Fotos: DESGphoto/L.Hagen
Vor einer gut gefüllten Haupttribüne und unter den Augen von Eisschnelllauf-Legende Dr. Erhard Keller (500-m-Doppelolympiasieger Grenoble/Sapporo) sorgte Lea-Sophie Scholz über 1000 m für erste Freude im DESG-Team. Platz 4 für die 18-Jährige in persönlicher Bestzeit (1:18.99 Min). Sie schrammte nur um vier Zehntel am rein niederländisch besetzten Podest vorbei. „Super“, befand Junioren-Bundestrainer Erik Bouwman. Auch bei den Männern zeigte er sich zufrieden. Michael Roth und Paul Galczinsky warteten mit persönlichen Bestzeiten auf. „Etwas frustriert“, ist Bouwman über die Leistungen von Ole Jeske und Max Reder. „Die haben nicht gezeigt, was sie können...“

Bei den Neo-Senioren bewiesen Pedro Beckert und Noel Müller mit den Rängen drei und vier (1:10.82 resp. 1:10.86 jeweils PB) ebenfalls Ambitionen. Persönliche Bestzeiten fielen bei den Youngstern wie der Regen in Inzell. Das schnelle Eis der Max-Aicher-Arena erlaubte zudem diverse Nationale Rekorde.

Paul Galczinsky, von Leistenproblemen geplagt, erlief sich über 3000 m den 10. Platz (3:53.37) – ließ es sich aber nicht nehmen, auch im Team Sprint anzutreten. Die DESG-Junioren erkämpften den 5. Rang in einem schnellen Rennen (Japan mit neuer Weltrekordzeit von 1:22.71, Deutschland 1:23.87). Die Neo-Senioren sprinteten in ihrem Rennen aufs Stockerl. Silber auch für Leia Behlau über 3000 m.

Der Berliner Junioren-Trainer Robert Lehmann hofft nun, dass Lea-Sophie Scholz auch am Sonntag über die 1500 m reüssiert, „denn bei ihr konnte man letztes Jahr schon erkennen, dass es bergauf geht. Und bei Paul hat bei seinem dritten Auftritt heute in der letzten halben Runde etwas die Luft gefehlt. Aber er ist ein ‚Harter’.“

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