170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Yes, Salt Lake City hat wirklich “the fastest ice in the world”. Auf der Olympia-Bahn von 2002 purzelten die Rekorde wie Dominosteine. Beim Tempomachen mit dabei: Team Germany. Nico Ihle unterbot seinen eigenen 500-m-Rekord um zwei Hundertstel und belegte in 34,35 Sekunden Platz 7. Ein gutes Resultat für den 32-jährigen Chemnitzer nach zuletzt schwierigen Sprints. “Ich habe gezeigt, dass ich wieder bereit bin, vorne mitzumischen. Deshalb bin ich super happy über den Lauf. Da ist der Rekord erstmal Nebensache. Das Läuferische war entscheidend”, sein Urteil. Erneut ging der Sieg an den Kanadier Alex Boisvert-Lacroix in starken 34,15 Sekunden.

Job erledigt im Team Pursuit. Die Damen hakten im Mormonen-Staat ihre Olympia-Challenge souverän ab. Rang 3 hinter den erneut furiosen Japanerinnen (mit Weltrekord), aber fast auf einem Niveau wie die Oranje-Girls. Claudia Pechstein, Gabi Hirschbichler und Roxanne Dufter überzeugten mit einem “tollen, gleichmäßigen Lauf. Alles mit 28-er-Runden”, so das Fachurteil von Teamleader Helge Jasch.

Über 500 Meter bei den Damen kann Judith Dannhauer nach einem Erfolg in der B-Gruppe (37,95 Sekunden) beim Tempobolzen am Salzsee in der A-Division den zweiten Teil der DOSB-Norm (mindestens Rang 16) in Angriff nehmen. Der Countdown für die 35-jährige Erfurterin läuft.