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1328428388 oi3f2s6dg5n7fdk3p76eMit großer Anteilnahme haben wir vom Tod unseres Sportfreundes Edwin Rauch erfahren.

Mit ihm verlieren wir einen Freund und zuverlässigen Partner, der in vielen Jahren unserer Zusammenarbeit stets ein kompetenter Rechnungsprüfer der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft war. Über viele Jahre hat er sich nicht nur bei uns, sondern auch in anderen Verbänden und Institutionen des Sports ehrenamtlich engagiert. 

Im Namen des Präsidiums und den Mitgliedern der DESG sprechen wir der Familie unser aufrichtiges Beileid und Mitgefühl aus.

In tiefer Anteilnahme,

im Namen des Präsidiums und den Mitgliedern der DESG

Stefanie Teeuwen

Präsidentin der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft e.V. - DESG

Das Warten hat ein Ende. Früher als erwartet vergab der Weltverband ISU die Quotenplätze für die olympischen Shorttrack-Wettbewerbe in Südkorea. Für die DESG bedeutet das: die Damen haben zwei Startmöglichkeiten für die Winterspiele erlaufen: über 1500, 500 und 1000 m. Für Anna Seidel und Bianca Walter steigen die Chancen für Gangneung zu planen (offizielle DOSB-Nominierung findet Dezember/Januar statt). Bereits die zweiten Olympia-Challenge für Anna, vor vier Jahren mit 15 “mittendrin” zwischen den fünf Ringen. Für ihre Dresdner Teamkollegin würde sich damit ein Traumer erfüllen: ihre Olympia-Premiere. “Wir müssen noch bis zum 12. Dezember auf die endgültige Entscheidung warten” hatte sich Anna auf eine Zitterphase eingestellt. Sie twitterte aber auch, “dass es nach internen, unoffiziellen Berechnungen wirklich sehr gut für uns aussieht.”

Hochbetrieb wie bei einem “großen” Weltcup – Inzell erlebt sein Eisschnelllauf-Highlight. Mit fast 200 Startern aus 26 Nationen: die Junioren sorgen für frischen Wind in der Max-Aicher-Arena. Mittendrin auch ein Quintett des neuen DESG-Junioren-Bundestrainers Erik Bouwman, der gemeinsam mit Robert Lehmann die Athleten betreut. Neben Lea-Sophie Scholz stehen Paul Galczinsky, Michael Roth, Max Reder und Ole Jeske in den Startlöchern. Und Bouwman weiß, dass die Erwartungen beim “Heimspiel” besondern hoch sind. “Sie müssen die beste Leistung der bisherigen Saison abrufen.” Wichtiger für den niederländischen Coach, der mit seiner Arbeit neue Impulse setzten möchte: “Ob  jetzt die Plätze 6 oder 12 herausschauen, es kommt auf die Entwicklung an.”

CP GoldClaudia Pechstein schreibt Geschichte. Mit 45 Jahren zum Weltcupsieg.Als Claudia Pechstein in Sotschi zweimal knapp an einem olympischen Podestplatz vorbeigeschrammt war, warf sie die Flinte nicht ins Korn, sondern überraschte ihr Umfeld mit der Ankündigung: “Dann eben bei meinen siebten Spielen 2018 in Südkorea.” Inzwischen staunt niemand mehr. Die Berlinerin geht ihren Weg und heimste in Stavanger ihren 33. Weltcupsieg ein. Über “ihre” 5000 Meter. Das bedeutet natürlich die DOSB-Norm, gleichzeitig aber rückt die heute 45-Jährige frühzeitig in eine Medaillenposition für die Games in Gangneung. Dort hatte sie 2017 WM-Silber über die längste Distanz bei den Damen gewonnen.

Aufregung am letzten Tag des Shorttrack-Weltcups in Seoul. Anna Seidel startete in ihrem Viertelfinale über 1000 Meter – und handelte sich einen Penalty ein. Rote Karte anstatt des möglichen Aufstiegs in die Vorschlussrunde – um ein weiteres Ausrufezeichen im olympischen Winter zu setzen. „Dabei hätte es eher ein ‚Advancement‘ geben müssen,“ so DESG-Coach Daniel Zetzsche. Da die Dresdnerin selbst behindert worden war – und nicht umgekehrt. Aber die Jury blieb bei ihren Entscheidungen: PEN für die Sächsin sowie Arianna Fontana (Italien) in einem haarigen Rennen. Am Ende ging der Strecken-Sieg an Korea (Choi Min Jeong). Während in der Staffel erstmals in dieser Saison die Niederländerinnen triumphierten, denn Korea und China hatten sich vier Runden vor Schluss verhakt. Das Fazit aus deutscher Sicht zog Daniel Zetzsche mit den Worten: „Das war hier eine Steigerung zum ersten Asien-Weltcup in Shanghai. Wir haben das Potential für weiter nach oben.“

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