Dialog gefragt - statt Konfrontation
Geschrieben von: DESG Presse   
Dienstag, den 12. März 2013 um 20:44 Uhr

Stellungnahme des Verbandes

„Wir müssen verhindern, dass sich im Vorfeld der WM und dann bei den Titelkämpfen alles nur noch um dieses Thema dreht.“ DESG-Präsident Gerd Heinze spricht von „zunehmendem öffentlichem Druck“ im Zusammenhang mit der Verbalattacke von Claudia Pechstein an die Adresse ihrer Teamkollegin Stephanie Beckert. Doch an oberster Stelle muss das Saison-Highlight an vorolympischer Stätte in Sotschi stehen.

Weiterlesen...
 
Jenny Wolf 2. im Gesamtweltcup
Geschrieben von: DESG Presse   
Sonntag, den 10. März 2013 um 22:14 Uhr

Siegerehrung 500mSiegerehrung 500 m Damen Gesamtweltcup.
Foto: Helge Jasch
Ende gut – fast alles gut für Jenny Wolf. Die Berlinerin konnte sich beim Weltcupfinale in Heerenveen als 2. der Gesamtwertung über 500 m feiern lassen, durchaus ein Happyend nach zwei schnellen Thialf-Tagen. Beim Start zum zweiten Sprint am Sonntag war sie mit dem Standbein weggerutscht, die Angangszeit von 10,54 Sec. ließ dann nicht mehr als Platz 4 (38,20) zu. Die Asien-Connection, bestehend aus Sang-Hwa Lee und Beixing Wang hatte diesmal den Spieß wieder umgedreht. Auch Judith Hesse kam beim Start nicht gut weg: Platz 15.

Weiterlesen...
 
Weltcupfinale als NL-Meisterschaft
Geschrieben von: DESG Presse   
Samstag, den 09. März 2013 um 18:22 Uhr

Moritz GeisreiterMoritz Geisreiter, nach der Grippe noch nicht wieder ganz fit. Foto: Wintersport aktuellHeerenveen den Holländern. Auch beim Weltcupfinale in Thialf galt dieses ungeschriebene Gesetz. Zum Beispiel mit einer wahren 1000-m-Oranje-Orgie, als sich Stefan Groothuis eindrucksvoll mit einem Sieg in 1:08,91 Minuten zurückmeldete und drei weitere Landesleute unter die Top Five skateten. Die Fans gerieten natürlich aus dem Häuschen, die internationale Konkurrenz dagegen zwei Wochen vor der WM in Sotschi ins Grübeln. Nicht so Samuel Schwarz, der stark anlief, zunächst Shani Davis im Griff hatte, ehe ein kleiner Stolperer in der letzten Kurve einen weiteren Podiumsplatz verhinderte. Platz 9 in guten 1:10,01 Minuten, die Platzierungen gingen erneut im Hundertstelabstand über die Bühne. In der Gesamtwertung verteidigte „Samu“ seinen guten 4. Platz. Bei den Damen unterbrach Christin Nesbitt kurz die niederländischen Feierlichkeiten. Monique Angermüller (12.) „gibt wirklich ihr Bestes“, so DESG-Teamleader Helge Jasch, aber die zahlreichen Handicaps (Krankheiten/Verletzungen) dieses Winters bleiben ein Hemmschuh. Olympia 2014 lautet das Ziel der Berlinerin mit dem gewinnenden Lächeln.

Weiterlesen...
 
Wie wäre eine Shorttrack-WM in Dresden?
Geschrieben von: DESG Presse   
Sonntag, den 10. März 2013 um 15:35 Uhr

Bianca HeatBibi, manchmal noch zu ungestüm. Foto: DESG-Presse„Ich war platt“, konstatierte Robert Seifert seinen letzten Versuch bei der Short Track-WM noch etwas zu reißen. Aufgrund einer Disqualifikation verfehlte der Dresdner über 1000 m das angestrebte Viertelfinale. „Mit meinen verbleibenden Körnern habe ich’s probiert, aber nun bin ich insgesamt schon enttäuscht, schließlich stand ich vorher auf manchen Favoritenlisten. Doch anderen Top-Leuten erging es ähnlich, die haben am Ende genau so dumm aus der Wäsche geguckt, das war schon eine irgendwie komische WM.“
Seifert registrierte aber auch, dass er über 500 Meter definitiv zu den Weltbesten gehörte. Mit seinem Weltcupsieg hatte er deutsche ST-Geschichte geschrieben. Danach konzentrierte sich auch die Medienresonanz fast ausschließlich auf den 25-jährigen Sprinter. Deshalb freut er sich nun, abschalten zu können. „Erstmals in meiner Laufbahn brauche ich echt Urlaub und nicht nur sechs Tage.“ In der Karibik will sich Robert Seifert von der langen Saison erholen. Bei Hitze im Münchner Spätsommer hatte die DM den Wettkampfzyklus eingeläutet, im dauergrauen Debrecen endete im März die Kufen-Hatz.

Weiterlesen...
 
Eis-Malaise bei der WM
Geschrieben von: DESG Presse   
Samstag, den 09. März 2013 um 17:05 Uhr

Das Ende der TräumeRobert Seifert: Das Ende der Träume.
Foto: DESG-Presse
Wirklich alles wurde probiert, im Umfeld des kleinen Shortrack-Teams der DESG. Eine abendliche Sitzung unter Leitung von Bundestrainer Mike Kooreman mit allen Beteiligten. Die Sportler mittendrin in der Analyse statt nur dabei. Unten im Wellnessbad entspannten sich derweil die anderen Gäste. Debrecen zählt zu Europas größten Thermal-Zentren – im Eispalast aber herrschten ungleich weniger kommode Bedingungen. „Einer WM ziemlich unwürdig“, beurteilten Bianca Walter und Robert Seifert unisono die Qualität des gar nicht so spiegelglatten Parketts. „Zu weich, brüchig. Da fliegt man auch ohne ‚Feindberührung‘ nur so weg“, konstatierte die Dresdnerin, über 500 Meter schon im ersten Anlauf gescheitert. Ein Penalty (Strafe), wie so häufig in diesem Winter, die Begründung. Bianca kämpft mit wahrem Löwenherz, aber manchmal (noch) den falschen Waffen.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 4 von 83