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DSC 5232 ISU World Cup Thialf 101117 MdJNico Ihle - DOSB-Norm im ersten Anlauf geschafft. Foto: Martin de Jong500 m-Vizeweltmeister Nico Ihle überraschte sich selbst beim Weltcup-Auftakt in Heerenveen. Der Chemnitzer raste in 34,78 Sekunden auf Rang zwei hinter dem Norweger Havard HolmefjordLorentzen (34,69) und vor Sprintweltmeister Kai Verbij (34,84). Weltberühmte Namen und gestandene Sprintgrössen wie Weltrekordler Pawel Kulischnikow (6./34,96/Russland) liess er hinter sich und hat die DOSB-Olympianorm damit bereits in der Tasche. "Das ist die zweitschnellste Zeit, nach den 34,66 von Gangneung, die ich jemals im Flachland gelaufen bin", strahlte Nico. "Das war auch erst das dritte 500 m-Rennen der Saison. Ich brauche Rennen. Die Häufigkeit machtes. Ich bin ohne Druck gelaufen. So etwas gibt Selbstvertrauen. Es ist das beste Training. Ich bin ein Wettkampftyp", resümierte der deutsche Rekordhalter.Vor dem Wettkampf hatte er schon ein sehr gutes Gefühl. "In der zweiten Kurve, die Innenkurve, bin ich in der Bahn geblieben. Ich habe die Kurve gut getroffen. Das darf gesagt werden", fügte er hinzu. Für weitere Verbesserungen arbeitet er an Kleinigkeiten, Feinheiten, nicht mehr an Kraft. "Raffinessen schaue ich von Läufern wie Kulischnikow ab," verriet er. Nico genoss den Moment auf dem Siegespodest. "Seit meinen ersten Erfolgen merke ich, dass mich die Konkurrenz immer mehr respektiert. Das fühlt sich auch gut an", lachte der Sachse, der in Thialf von seinem Familienfanclub unterstützt wird. Frau Anni und die Töchter Emma und Maxi knuffelten ihren Helden nach der Siegerehrung.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e.V. sucht zum 01.01.2018 einen Leiter der Geschäftsstelle (m/w) in München in Vollzeit.

Details finden Sie im Bereich Stellenausschreibungen.

KufenflitzerDie Kufenflitzer des Jahres 2017 heissen Claudia Pechstein (re) und Nico Ihle (li). Das Erfolgsduo der DESG wurde im Rahmen der Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaft in Inzell von Präsidentin Stefanie Teeuwen ausgezeichnet. "Das ist eine große Motivation für die nächsten Weltcups", so Nico Ihle. Für Claudia war es die Krönung einer erfolgreichen DM mit drei Titeln. Foto: L.Hagen/DESGphoto

2017 10 29 12155000 m Damen, Claudia Pechstein eingerahmt von Stephanie und Jessica Beckert.
Alle Fotos: L.Hagen/DESGphoto
Den Spruch des Tages lieferte Hubert Graf, DESG-Vizepräsident und Inzells Tausendsassa, „Wie gut, dass wir ein Dach haben...“ Denn die Chiemgau-Gemeinde versank im Regen, aber in der Max-Aicher-Arena saßen alle kommod – und es waren viele Zuschauer zum Finale der DM gekommen. Eine volle Haupttribüne, kaum Parkmöglichkeiten vor der Halle. Und ein Schlusstag, gespickt auch mit sportlichen Highlights. Bei den 10 000 m, als sich Lokalmatador Moritz Geisreiter mit Patrick Beckert ein Kopf-an-Kopf-Duell lieferten. Der Erfurter holte sich seinen dritten Titel, der Inzeller gewann erneut Silber – und beide pushten sich zu Top-Zeiten. 13:04,29 resp. 13:07,00 Minuten. Das kann sich auch international sehen lassen. Die DESG ist auf den langen Distanzen für Weltcup-Einsätze gerüstet.

2017 10 28 0496Claudia Pechstein holt DM-Titel 31! Alle Fotos: L.Hagen/DESGphotoClaudia Pechsteins 31. Deutscher Meistertitel (über 3000 m), die erfüllte Weltcup-Norm durch Sprinterin Judith Dannhauer – und der zweite Streich von Patrick Beckert, diesmal über 1500 m. So lautet die Zusammenfassung des zweiten Tages in Inzell. Das macht Appetit auf das Finale in der Max-Aicher-Arena am Sonntag. Die 1000 m der Herren versprechen einen besonderen Showdown, wenn es um die Tickets für die nächsten internationalen Einsätze in Heerenveen und Stavanger geht. Claudia kann ihre imposante Titelsammlung ausbauen, die Massenläufe werden den Schlussstrich ziehen.

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