Stumpfes Eis, sehr trockene Luft und eine, freundlich ausgedrückt, nicht sonderlich euphorische Stimmung in der Halle – diese Vorzeichen für den Eisschnelllauf-Sprintweltcup in Changchun deuteten auf schwierige Umstände. Kein Problem offenbar für die DESG-Mannschaft, die im Gesamtergebnis einen sehr starken Eindruck hinterließ. Die schönsten Überraschungen lieferten Judith Hesse, Gabi Hirschbichler und Samuel Schwarz ab.

Changchun002_2010_2Das gibt es nicht alle Tage. Genauer genommen, ist es das erste Mal: Tausende Kilometer entfernt von der Heimat, in der chinesischen Sieben-Millionen-Einwohnerstadt Changchun, treffen sich die Short-Track-Spezialisten und die Eisschnellläufer zum „Familientreffen“ auf Kufen.

Ein neues Gesicht ziert die Internet-Präsenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). Übersichtlich und modern. Hinter der frischen Fassade wartet reichlich Arbeit, wollen noch Informationen über Sportler und Verband eingepflegt werden. In den kommenden Wochen wird sich einiges tun. Reinklicken lohnt sich…

Die DESG betritt Neuland. Mit der Fortsetzung der Höhentrainings-Serie (nach Livigno, Celerina, Font Romeu) in diesem Jahr will Cheftrainer Markus Eicher nun in Südafrika Impulse setzen und seine Mehrkämpfer zweieinhalb Wochen lang in Potchefstroom auf die Herausforderungen des zweiten Weltcupblocks vorbereiten.

Isabell_Ost__2_dpaIsabell Ost (Foto: dpa)Stephanie Beckert stand am Weltcup-Sonntag von Hamar im Blickpunkt, obwohl sie gar nicht startete. Aufgrund ihrer Rückenbeschwerden wurde die Erfurterin, die am Vortag souverän die 5000 m vor ihrer Rivalin Sáblíková gewann, nicht im Team Pursuit eingesetzt. Dafür gleich zwei Mal an der Startlinie: Katrin Mattscherodt, Jennifer Bay und Isabell Ost (Foto: dpa picture-alliance).

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