170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Ein neues Gesicht ziert die Internet-Präsenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). Übersichtlich und modern. Hinter der frischen Fassade wartet reichlich Arbeit, wollen noch Informationen über Sportler und Verband eingepflegt werden. In den kommenden Wochen wird sich einiges tun. Reinklicken lohnt sich…

Die DESG betritt Neuland. Mit der Fortsetzung der Höhentrainings-Serie (nach Livigno, Celerina, Font Romeu) in diesem Jahr will Cheftrainer Markus Eicher nun in Südafrika Impulse setzen und seine Mehrkämpfer zweieinhalb Wochen lang in Potchefstroom auf die Herausforderungen des zweiten Weltcupblocks vorbereiten.

Isabell_Ost__2_dpaIsabell Ost (Foto: dpa)Stephanie Beckert stand am Weltcup-Sonntag von Hamar im Blickpunkt, obwohl sie gar nicht startete. Aufgrund ihrer Rückenbeschwerden wurde die Erfurterin, die am Vortag souverän die 5000 m vor ihrer Rivalin Sáblíková gewann, nicht im Team Pursuit eingesetzt. Dafür gleich zwei Mal an der Startlinie: Katrin Mattscherodt, Jennifer Bay und Isabell Ost (Foto: dpa picture-alliance).

Beckert_strahlt2Im Ziel riss Stephanie Beckert die Arme in die Höhe. Die letzte von zwölfeinhalb Runden hatte sie in 32,7 Sekunden zurückgelegt, sprintete geradezu über die Zielgerade. Und sie schaffte es – blieb als einzige unter sieben Minuten über 5000 m (6:59,18 min).

Im bitter kalten Norwegen sind sie gelandet, die Eisschnellläufer der DESG. Und im Vikingskipet, der berühmten Halle der Olympischen Winterspiele von 1994, ist es deutlich angenehmer als draußen, wo das Thermometer nicht aus dem zweistelligen Minusbereich herauskommt. Den Sportlern wird es sowieso warm am Wochenende. Die Weltcuprennen über 1500 m sowie 5000 (Damen) bzw. 10.000 m (Herren) sowie im Team Pursuit stehen auf dem Programm. Das lässt sich sicherlich auch König Olof, bekennender Eislauf-Fan, nicht entgehen. Zumal die „Kufen-Wikinger“ in Heerenveen und Berlin überzeugten.

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