Robert Seifert: Top Ten in Shanghai

Robert SeifertIIRobert Seifert : Weltcup-Einstand gelungen. Foto: Archiv

Robert Seifert bleibt das Aushängeschild der deutschen Shorttracker. Beim ersten Weltcup der olympischen Saison in Shanghai/China qualifizierte sich der Dresdner für das Halbfinale über 500 m – und sah eine Runde vor Schluss schon wie der sichere Sieger aus. Am Ende erreichte Seifert den B-Endlauf und klassierte sich damit als Achter im einem bärenstarken Teilnehmerfeld, das am Ende der zweifache Goldjunge von Vancouver, Charles Hamelin (Kanada), anführte. Bemerkenswert ist der starke Auftritt des DESG-Sprinters, weil eine Schnittverletzung seinen Einsatz bei den Trials verhinderte hatte und ihn in Asien noch eine Erkältung plagte. „Für mich ist das ein guter Start in die Weltcup-Saison, der mir Sicherheit gibt.“ Der 8. Rang bedeutet gleichzeitig die Erfüllung der DOSB-Olympianorm für Sotschi, die ISU verlangt jedoch einen Platz unter den besten 32 in der Gesamtwertung im dritten und vierten Weltcup. Die ersten beiden Events in Asien zählen hierfür noch nicht.



Als Staffelläufer (neben Herrmann, Zetzsche, Schubert) sorgte Robert Seifert für eine gute Zeit nach 5000 m (6:52,241), die aber nicht ganz für den Einzug ins Halbfinale reichte. Ohne den verletzten Torsten Kröger muss sich der ST-Express jetzt neu orientieren.

 

Die 15-jährige Anna Seidel ließ sich bei ihrer Weltcup-Premiere nicht bange machen: über 1500 m katapultierte sich die junge Sächsin bis ins Viertelfinale: ein dickes Ausrufezeichen für weitere Platzierungen im Feld der Elite. Die Staffel hatte in ihrem Vorlauf mit Platz 3 die nächste Runde verpasst. Nach dem ersten „Maßnahmen“ auf dem chinesischen Eis („nach dieser Standortbestimmung wissen wir wo wir stehen und woran wir jetzt arbeiten müssen“) reist die DESG-Delegation von Bundestrainer Mike Kooreman am Montag zum zweiten Asien-Weltcup nach Seoul/Korea.