Der ehemalige Eisschnelllauf-Topathlet und DESG-Aktivensprecher Moritz Geisreiter wurde bei der Vollversammlung in Düsseldorf, in die Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes gewählt. Unter Vorsitz des Degenfechters Max Hartung wird sich Moritz Geisreiter, zusammen mit 6 weiteren Sportlern, über die kommenden vier Jahre um die Belange aktiver Sportler kümmern und diese in allen Leistungssport-Gremien des DOSB repräsentieren.Geisreiter Olympia 2Moritz Geisreiter

Max Hartung selbst, der nun schon seine zweite Amtszeit als Vorsitzender bestreiten wird, ermunterte Geisreiter zu seiner Kandidatur.

Der ehemalige Eisschnellläufer hat großen Respekt vor den Erfolgen, die die Athletenkommission in den letzten Jahren für den Sport in Deutschland bereits erzielt hat.

„Die generell spürbare Entwicklung hin zum wirklich mündigen Athleten tut dem Sport gut und macht ihn gesellschaftlich zukunftsfähig. Die Athletenkommission leistete hierzu bereits wesentliche Beiträge und hat viele weitere Ansatzpunkte, die angepackt werden wollen, so Geisreiter.“

Der alle zwei Jahre stattfindende ISU-Lehrgang, war am letzten Wochenende wieder ein großer Anlaufpunkt für aktive Eisschnelllauf-Schiedsrichter aus aller Welt. Mit Melanie Symalla, Kai Janke und Stefan Knöfler, waren auch drei internationale Schiedsrichter der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft in Rom mit dabei.

In diesemSchiedsrichterlehrgang Rom 2018v. l.: Stefan Knöfler, Kai Janke, Melanie Symalla Jahr standen unter anderem Informationen über aktuelle Regeländerungen und deren Auslegung und Auswertungen von Wettkampf-Videos auf dem Lehrplan. Das Gelernte wurde anschließend in Diskussionsrunden und Gruppenarbeiten intensiviert. Den schriftlichen Abschlusstest, haben die drei Teilnehmer der DESG mit Bravour gemeistert.

Bereits zum zweiten Mal hat die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft ihre Sportler zum Zentralen Athletikwettkampf ins Olympische- und Paralympische Trainingszentrum für Deutschland nach Kienbaum eingeladen.

127 TeKienbaum1Teilnehmer Athletikwettkampfilnehmer aus ganz Deutschland waren angereist, um sich  2 Tage lang, den verschiedensten Leistungstests zu stellen.

Die beiden Wettkampftage verstehen sich als Überprüfung des Leistungs- und Vorbereitungsstandes zu Beginn der Eissaison.

Unter der Beobachtung der beiden Bundestrainer Erik Bouwman (Eisschnelllauf) und Stuart Horsepool (Short Track), mussten sich die Athleten in den Bereichen Koordination, Kraft, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer beweisen.

Die Deutsche Sporthilfe und die DFL-Stiftung, würdigten am 6. Oktober 2018 in Düsseldorf, die herausragenden Leistungen der vergangenen Jahre von insgesamt 29 deutschen Top-Athleten.

Zum Ende iJuniorsportler des Jahres 2018 DANKE 7Quelle: picture alliance für Deutsche Sporthilfehrer leistungssportlichen Karrieren, erhalten die Athleten somit noch einmal eine besondere Aufmerksamkeit.

Geehrt wurden auch die fünf ehemaligen Eisschnellläufer Judith Dannhauer (WM-Fünfte), Moritz Geisreiter (Olympia-Achter), Isabell Ost (WM-Bronze Mannschaft), Monique Pöge (WM-Vierte Mannschaft) und Robert Seifert (Olympia-Siebter).

Wir bitten um Beachtung nachfolgender Änderungen in den Sicherheitsbestimmungen für Teamwettbewerbe im Eisschnelllauf.

Ab dieser Saison 2018/2019 sind die folgenden Schutzausrüstungen in Ergänzung zu Staffel- und Massenstartläufen auch für Teamwettbewerbe (Teampursuit und Teamsprint) verpflichtend:

  • Abrundung der Kufen (vorn und hinten 1 cm – Vorlage 10 ct. Stück)
  • Knöchelschutz schnittfest
  • Schienbeinschutz aus Kunststoff (alternativ Short-Track-Anzug)
  • Helm (Short-Track Variante – siehe Regel 291 Punkt 1a IWO)
  • Handschuhe schnittfest oder aus Leder
  • Halsschutz schnittfest

Der Verstoß gegen diese Regelungen zur Schutzausrüstung wird mit der Disqualifikation des Sportlers bzw. des Teams für diesen Wettbewerb/Wettkampfstrecke geahndet.

Die verbindliche Formulierung erfolgt in den jeweiligen Ausschreibungen, die sich aktuell noch in Bearbeitung befinden jedoch zeitnah veröffentlicht werden.

 

 

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