TrainerausbildungAbsolventen der DESG-Lizenzausbildung. Foto: DESGMit den Prüfungslehrgängen im Oktober wurden die Ausbildungsgänge für die DESG-C Lizenz und die DESG-A Lizenz für das Ausbildungsjahr 2019 beendet.

Insgesamt 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 10 verschiedenen Vereinen trafen sich im Frühjahr, Sommer und Herbst für die jeweils 3 bis 5-tägigen Präsenzphasen der Ausbildung. Zwischendurch standen die Beschäftigung mit Lehrmaterial und Rahmentrainingskonzeption, die Erarbeitung kleiner praxisbezogener Aufgabenstellungen und mehrere Hospitationen bei erfahrenen Trainerkollegen und -kolleginnen auf dem Programm. Auch eine schriftliche Hausarbeit wurde gefordert und erfolgreich bewältigt.

Nach dem positiven Abschluss der ersten Internationalen Deutschen Meisterschaften in Inzell erfolgten auf Grundlage der sportlichen Ergebnisse die Mannschaftsnominierungen.
Zudem hat die DESG auch eine wichtige Entscheidung im Hinblick auf den Betreuereinsatz in der Deutschen Eisschnelllauf-Nationalmannschaft getroffen.
„Der sportliche Fokus innerhalb unserer Eisschnelllauf-Nationalmannschaft in Vorbereitung auf und während der anstehenden Weltcup-Wettbewerbe muss trotz der aktuellen verbandspolitischen Situation zu 100 Prozent gewährleistet sein.
Die teilweise unsachgemäßen und dadurch verbandsschädigenden medialen Aussagen von Herrn Matthias Große gegen unsere aktuelle leistungssportliche Verbandsstrategie sind dabei nicht förderlich. Wir sehen uns entgegen der Äußerungen mit einem starken Betreuerteam auf dem richtigen Weg in der sportlichen Entwicklung unseres Verbandes.“

2019 11 10 3154Stefan Emele mit seiner DM-Goldmedaille. Foto: DESGphoto/Lars HagenGelegentlich klingt es wie ein Zauberwort. Inline-Speedskating. Es gibt Dutzende von Beispielen, wie die Jungs und Mädels mit den Rollen unter den Schuhen aufs Eis gewechselte sind – und dort relativ schnell Erfolge einheimsten. Ob Shani Davis, Vanessa Herzog, Francesca Lollobrigida oder Bart Swings, eine schier endlose Reihe. Jetzt sorgten die Internationalen Deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften für ein Signal auf hiesigen Bahnen. Mit Josie Hofmann und Stefan Emele holten sich zwei Ex-Skater den Titel auf den Kufen. Die 22-Jährige vom Eissportverein Erfurt im Massenlauf, der 23-jährige Hesse überraschte auf den 1500 Metern mit dem Gold-Coup.

Die Bundestrainer Erik Bouwman und Danny Leger nominierten nach den Internationalen Deutschen Meisterschaften das DESG-Team für den ersten Weltcup-Einsatz am kommenden Wochenende in Minsk. Schon am frühen Dienstag starten das Zwölfer-Team und die Betreuer mit Bus und Flugzeug nach Weißrussland. Nominiert sind auch echte Novizen wie Massenlauf-Champion Fridtjof Petzold und der überraschende 1500-m-Sieger Stefan Emele. Über die exakten Streckeneinsätze wird vor Ort entschieden.

2019 11 10 2429Michelle Uhrig mit zweitem DM-Gold. Mit Roxanne Dufter und Victoria Stirnemann. Foto: DESGphoto/Lars HagenSonne über Inzell. Am letzten Tag der Internationalen Deutschen Meisterschaften, durfte man das sprichwörtlich sehen – vor allem im Hinblick auf den bevorstehenden Weltcup-Winter. Lassen wir Bundestrainer Erik Bouwman zu Wort kommen. „Wir können nicht für jeden Sportler nur auf den Knopf drücken, es sind keine Maschinen.“ Heißt im Klartext: mehrere Eisschnellläufer sollten beim Saison-Opening zwar fit sein, die weitere Entwicklung muss jedoch bei den internationalen Highlights erfolgen. Kollege Danny Leger, für Sprint- und Mittelstrecke verantwortlich, ergänzte: „Nach den Trainingsleistungen hatten wir bessere Zeiten erwartet. Unser neuer Prozess funktioniert, die Ergebnisse diesmal nicht. Aber ich bin mir zu 99 Prozent sicher, dass es beim Weltcup-Auftakt deutlich besser läuft.“ Das mittelfristige Ziel der DESG-Planer ist auf Weltcup #3 ausgerichtet. Dann soll die Formkurve ihren ersten Kulminationspunkt erreichen.

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