Der von der Athletin Claudia Pechstein gegen die International Skating Union (ISU) und die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) geführte Schadensersatzprozess ist im Verhältnis zur DESG abgeschlossen. Das Landgericht München I wies mit Urteil vom 26. Februar 2014 die Schadensersatzklage Claudia Pechsteins gegen die DESG vollumfänglich ab. Die Athletin verzichtete darauf, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Damit ist das Urteil im Verhältnis zur DESG rechtskräftig. „Das Landgericht München hat bestätigt, dass sich die DESG im gesamten Verfahren absolut korrekt verhalten hat“, kommentierte Rechtsanwalt Dr. Marius Breucker aus der Stuttgarter Kanzlei Wüterich Breucker, der die DESG im sportgerichtlichen Verfahren und im Schadensersatzprozess in München vertreten hat.

Auch die gegen die ISU gerichtete Klage der Athletin wurde in erster Instanz abgewiesen. Hiergegen hat die Athletin Berufung vor dem Oberlandesgericht München eingelegt, so dass dieses Verfahren fortgesetzt wird. Die DESG ist hieran nicht mehr beteiligt und kann die juristischen Akten zur Causa Pechstein damit schließen.