Startschuss DD bearbeitet 1Ready! Go - Dresden - go.
Foto: Archiv DESG-Presse
Zuletzt flatterte bei OK-Chef Uwe Rietzke noch die Anmeldung der Delegation aus Malaysia auf den Tisch – überhaupt reisen Asiens Shorttracker quasi vollzählig zum Weltcup nach Dresden (1. bis 3. Februar). Und Rietzke muss sich überlegen, wie er allen Teams Umkleidekabinen in der EnergieVerbund Arena anbieten kann. In jedem Fall wird es eng, beim Saison-Highlight an der Elbe. Aber das dürfte die Atmosphäre nur weiter anheizen.

Auf andere Stimmungs-Elemente wird bewusst verzichtet. Zum Beispiel das Disco-Lichter-Meer, zuletzt bei der Europameisterschaft in Dordrecht einmal mehr zelebriert. “Wir können, schon aus technischen Gründen, nicht alles nachmachen. Es gilt auch, das lokale Erkennungsbild zu stärken”, so die Überzeugung der ST-Macher im deutschen Kufenflitzer-Eldorado. Nicht gespart wird beim Thema Sicherheit – die Banden rings ums die Eisfläche erfüllen höchste Ansprüche.

Seit 2009 finden Shorttrack-Galas in Elbflorenz statt. Jetzt hoffen die DESG-Skater unter dem neuen Bundestrainer Stuart Horsepool (“wir arbeiten daran, dass die Sportler ihr volles Potenzial abrufen können, müssen aber vor allem ein langfristiges Konzept entwickeln – im Hinblick auf die nächsten olympischen Zyklen”) auf die wie immer lautstarke Unterstützung der Fans. 2017 rockten 6000 Zuschauer an den drei Tagen die Halle.

Im Weltup konnte Anna Seidel eine Silbermedaille (in Salt Lake City) herauslaufen, bei der EM wurde sie Siebte über 500 m. Bianca Walter kämpft sich nach einer langen Verletzungspause zurück – die Damen-Staffel erreichte in Dordrecht das “kleine Finale”. Ein Fingerzeig. In Dresden schickt die DESG bei den Damen und Herren Staffeln an der Start. Es geht jedesmal unter die Haut, wenn unter dem Dach Ablösungen und Schräglagen-Akrobatik in Vollendung zelebriert werden. Der Vorverkauf für die drei tollen Tage läuft auf Hochtouren, die ARD wird über die Entscheidungen berichten.