IMG 20190219 WA0001Saisonfinale Shorttrack in Rostock.Frühling, ja gerne. Aber vorher arbeiten die Shorttracker ihr intensives Winterpensum ab. An diesem Wochenende gastiert der europäische Nachwuchs in der Rostocker Eishalle, der deutschen Short Track Hochburg an der Ostsee. Beim ISU Junior European Challenge Series & Europa Cup Final kommen 160 Sportler aus 20 Ländern zum Einsatz. Über die olympischen Distanzen 500, 1000 und 1500 m werden in den verschiedenen Altersgruppen die Besten des Kontinents ermittelt. Für die DESG ein gutes Zeichen, dass sich 12 Skater bei den bisherigen sechs Starclass-Wettbewerben qualifizieren konnten. „Das ist für uns schon ein großer Fortschritt, denn im letzten Jahr hatten es nur fünf ins Finale geschafft“, verweist Bundestrainer Stuart Horsepool, der das Team zusammen mit der Bundestrainerin Nachwuchs Diana Scheibe anführt, schon vor dem ersten Startschuss auf einen positiven Aspekt.

„Ein sehr wichtiges Event“, beschreibt der Brite den ST-Showdown, „denn hier wird man sehen, über welches künftige Potential die anderen europäischen Nationen verfügen.“ 2018 war ein 8. Rang (Anm.: Gina Jacobs, Juniorinnen A) die beste Platzierung für die deutschen Talente, jetzt darf man vorsichtig optimistisch sein, wozu die Kurvenflitzer in den Kategorien Junior D, C, B, A, Senioren fähig sind. Der kleine Heimvorteil in Rostock, das selbst mit fünf Athleten vertreten ist, könnte die Kufen ein bisschen schneller machen – das Shorttrack-begeisterte Publikum (der Eintritt ist frei) im Norden wird auch alles geben.

DESG-Starter

Damen/Herren: Gina Jacobs, Aline Lenke (beide Dresden), Adrian Lüdtke (Rostock)

Juniorinnen/Junioren A: Anna-Katharina Gärtner, Lisa Eckstein (beide Dresden), Robin Tenzer (Oberstdorf)

Juniorinnen/Junioren C: Svea Rothe, Betty Moeske (beide Rostock), Anna Baber (Dresden)

Juniorinnen/Junioren D: Franziska Zander, Hannes Enger (beide Rostock), Sophie Wibmer (München)