KLDNico Ihle bei der KLD - mit Detlef Nowak (IAT). Foto: DESGEigentlich versprüht der Berliner Olympiastützpunkt in erster Linie ein sportlich-komfortables Ambiente. Mit schönen Bildern von erfolgreichen Athleten an den Wänden. Hier ist die Elite oft zu Gast – manche beschreiben die Location in Hohenschönhausen aber auch als „Marterpfahl“. In den letzten Tagen absolvierten die deutschen Eisschnellläufer dort ihre KLD, das schätzen viele so sehr wie abwechselnd Bauch- und Kopfweh. Die „komplexe Leistungsdiagnostik“ setzt sich aus vier in diesem Sommer modifizierten Stationen zusammen. Spiroergometrie (Sauerstoffverbrauch bei hoher Belastung auf dem Ergometer), Sprung- und Krafttest, Wingate (30 Sekunden im Sitzen Kurbeln dient der Bestimmung des Verlaufs der anaeroben Leistungsfähigkeit) und der Rampentest mit kontinuierlicher Steigerung der Belastungsintensität. Business as usual zwar, weil mehrmals pro Jahr durchgeführt, aber eben manchmal bis zum Erbrechen, wie auch wieder bei der letzten KLD erlebt.

Durchgeführt von den Fachleuten des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT), geben die Daten Aufschluss über die Fitness der Sportler. Die beiden Bundestrainer Erik Bouwman und Danny Leger ordneten die Abläufe an, überprüften und werten nun aus.

Für Nico Ihle „lief die KLD ziemlich gut. Beim Stufentest, den ich schon seit 18 Jahren mache, war es besser als im September 2018.“