Nchstes_Mal_DennyDenny Ihle blickt nach vorne. Foto: DESG-PresseWenn Thialf brodelt, dann ist viel passiert. Zum Beispiel bei den 500 m der Herren vor ausverkaufter Kulisse. Erst pulverisierte der Sprint-Weltmeister Kyou-Hyuk Lee den Bahnrekord: 34,77 Sekunden – bye-bye Mister Wotherspoon, seit drei Jahren mit 34,81 notiert.

Und dann erhielt Lokalmatador Groothuis wegen Übertretens die Rote Karte. Holland weinte. Nico Ihle aber hatten keinen Grund zur Traurigkeit. Platz 7 in der Gesamtwertung – nach einem weniger dynamischen Lauf mit leichtem Fehler in der Innenkurve. Dennoch. „Jetzt will ich zeigen, dass ich hier dazu gehöre. Die 1000 m liegen mir.“
Das Finale wird ohne Samuel Schwarz (26.) und Denny Ihle (29.) stattfinden. Knapp gescheitert. “Ein bitterer Moment“, so Samu, „ich hatte gedacht, dass anderthalb Wochen Training nach der Erkrankung reichen. Es war nicht so. Ich konnte keinen Druck aufbauen, bin auch instabil gelaufen.“ Bis zum kommenden Wochenende, dem Weltcup in Moskau, will Schwarz neue Kräfte sammeln, die Trainer sind der Meinung, dass das Unterfangen gelingen kann. „Er muss auch an sich selbst glauben“, so Klaus Ebert.
Denny Ihle hatten die weniger trainierten 1000 Meter am ersten Tag viele Körner gekostet. Daraus will der Chemnitzer seine Lehren ziehen. Und bald wiederkommen. „Es war ein unglaubliches Erlebnis und ist Motivation für die Zukunft.“ Diese letzte Einschätzung zum Event unmittelbar vor der Ahnentafel der großen Heerenveen-Triumphatoren. Ein Bild mit Symbolcharakter.

Ergebnis 500 m Herren, 2. Rennen
Gesamtergebnis Herren