Frau und Herr PflugGestatten: Frau und Herr Pflug. Foto: Heike KrausWir gratulieren Bente (Kraus) und Jonas Pflug.

Peter Kühn,

der langjähriger Obmann Eisschnelllauf und Short Track,  ist am 9.6.2018 plötzlich und unerwartet verstorben.

Wir, die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft, verlieren mit Peter Kühn einen Sportfunktionär und Trainer, der die Sportart wie kein anderer prägte.

In seiner jahrzehntelangen Tätigkeit hat er die Geschicke seiner Sportart erfolgreich geleitet und sich damit große Verdienste erworben.

Bibi und AnnaNeuer Bundestrainer für Bibi und Anna... Foto: ArchivIm deutschen Short Track wird wieder internationales Know-How genutzt. Am 18. Juni präsentierte die DESG den Briten Stuart Horsepool (56) seinen Kurvenflitzern am Bundesstützpunkt Dresden als neuen Bundestrainer. Geboren in Nottingham, nahm Stuart Horsepool in seiner aktiven ST-Zeit (1972 bis 1992) an zwölf Weltmeisterschaften teil und gewann Silber- und Bronzemedaillen. 1988 und 1992 qualifizierte er sich für das britische Olympiateam. Mit 30 Jahren beendete er seine aktive Karriere und wechselte ins Trainergeschäft. Er war maßgeblich am Aufbau der Short Track Leistungssportstrukturen in Großbritannien beteiligt und führte als Cheftrainer Elise Christie in die Weltspitze. Auch das englische Männer-Staffelteam brachte Stuart Horsepool in die Erfolgsspur. Zuletzt entwickelte er Short Track Strukturen in Lettland und coachte die lettischen Olympia-Skater.

Der kommende Eisschnelllauf-Winter bringt für die DESG ein echtes Heimspiel. Vom 7. bis 10. Februar veranstaltet Inzell die Weltmeisterschaften auf den Einzelstrecken, das Highlight in der nacholympischen Saison. Eine weitere Kufen-Gala findet dagegen nicht statt. Der ursprünglich für Berlin vorgesehene Weltcup Anfang Dezember wurde beim ISU-Kongress an Polen vergeben. Die vom Weltverband zunächst avisierte Übernahme der Produktionskosten des internationalen TV-Signals, Prämisse für die Durchführung des Events im Sportforum, konnte letztendlich nicht bestätigt werden. Die nächsten Eisschnelllauf-Top-Ereignisse in Deutschland aber sind absehbar. Die ISU bat den deutschen Verband, sich für Weltcups in den beiden darauffolgenden Wintern 2019/2020 resp. 2020/2021 zu bewerben. Und die DESG ist bemüht, möglichst jede Saison ISU-Events in Deutschland auszurichten.

Sevilla 2018DESG-Delegation in Sevilla 2018. Samuel Schwarz, Stefanie Teeuwen, Uwe Rietzke, Hubert Graf. Foto: DESGDer 57. ISU-Kongress in Sevilla stellte die Weichen für Änderungen im Eisschnelllauf-Regelwerk - und sorgte auch für wichtige Personalrochaden. Der DESG, vertreten durch eine Delegation um Präsidentin Stefanie Teeuwen, ging es darum, im Weltverband Präsenz zu zeigen und auf deutsche Themen hinzuweisen.

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