Anna Dresden 2019Anna Seidels Fazit: "Enttäuschend."
Foto: DESG-Presse
“Wir können ein rundum positives Fazit ziehen. Wir haben spannende Rennen erlebt, das Mattensystem hat sich wieder bewährt”, erläutert OK-Chef Uwe Rietzke nach drei Tagen Shorttrack-Weltup in Dresden. Sportlich standen die koreanischen Skater im Fokus. Aus deutscher Sicht bilanzierte DSEG-Sportdirektor Matthias Kulik die Resultate: “Der Bundestrainer hatte den Athleten verschiedene Aufgabenstellungen mit auf den Weg gegeben und diese wurden umgesetzt. Kein Sportler hat sich versteckt. In der bisherigen Amtszeit von Stuart Horsepool haben wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Es war wichtig zu sehen, wo jeder steht, um auch aufzeigen zu können, wo der Weg hingehen kann.”

MdJ Dufter Hamar Otterspeer SaevesJoel Dufter in Hamar Sieger im B-Lauf (mit Hein Otterspeer und Johann Joergen Saeves). Foto: Martin de JongVor der WM in Oberbayern noch drei Tage bei den Wikingern. So lautete das Timing im Eischnelllaufen. Die deutschen Skater holten sich beim fünften Weltcup des Winters weitere Motivation – denn die Form zeigt nach oben. Vier Top-Ten-Plätze gab es im sogenannten „Wikingerschiff“, einer schmucken Anlage, quasi alljährlich Austragungsstätte eines internationalen Top-Events. Claudia Pechstein belegte über 3000 m Platz 10, was sie zufriedenstellte. Im Hinblick auf die WM, wenn vor allem „ihre“ 5000 m zählen.

An diesem Wochenende geht bereits zum siebten Mal der ISU World Cup Short Track in der Dresdner EnergieVerbund Arena über die Bühne. In diesem Jahr wurde die Multifunktionsarena in Rekordzeit umgebaut und erneut mit einem flexiblen Bandensystem versehen. Insgesamt 223 Sportler aus 32 Ländern gehen an den Start. Neben der gesamten Weltspitze sind in diesem Jahr erstmals auch Athleten aus Singapur und Thailand dabei. Ein Großteil trainiert bereits seit Montag auf dem Dresdner Eis - welches vom internationalen Starterfeld durchweg positive Bewertungen erhält.

Victoria StVictoria Stirnemann in der Erfolgsspur.
Foto: DESGphoto/L.Hagen
Die äußeren Bedingungen beim Weltcup Junioren und U23 in Helsinki waren: Schneefall sowie Temperaturen bis minus 15 Grad. Nichts für „Warmduscher“ auf der Freiluftbahn der finnischen Hauptstadt. Dem DESG-Nachwuchs aber bekam das nordische Klima. Victoria Stirnemann glänzte mit Silber und Bronze. Bei den Neo-Senioren gab es Gold für Fridtjof Petzold. Gerne verfasste Bundestrainer Erik Bouwman seinen Weltcup-Report.

Blaue Couch Jenny und Robert 2015Bereits 2015 stellte Jenny Wolf beim Medienseminar die Weichen Richtung Zukunft (mit Robert Lehmann-Dolle). Foto: Archiv DESG-PresseDie DESG richtet sich für die Zukunft aus und beruft Jenny Wolf (39) zur neuen Verantwortlichen für die Traineraus- und Weiterbildung sowie zur Wissenschaftskoordinatorin im Eisschnelllauf und Shorttrack. Sie tritt die Nachfolge von Jürgen Wolf an, der die Stelle des Bundestrainers Ausbildung in dreijähriger Kooperation mit dem Deutschen Skiverband bis zum 31. Dezember bei der DESG ausgefüllt hat.

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