Team Junioren DDESG gut vertreten. V.l.n.r. Robert Lehmann, Paul Galczinsky, Lea-Sophie Scholz, Lukas Mann, Erik Bouwman. Obere Reihe: Ole Jeske und Max Reder. Foto: DESGphoto/L.Hagen‚Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert’, sagt Hannibal Smith immer in der TV Serie ‚Das A Team’. Das beziehen Bundestrainer Erik Bouwman und Juniorencoach Robert Lehmann jetzt auf den Ablauf der Junioren-WM in Salt Lake City. Unter dem Strich steht Silber im Team Sprint und starke Einzelleistungen von Lea-Sophie Scholz, Paul Galczinsky und Max Reder. Mehr als ein Hoffnungsschimmer für den Nachwuchs der DESG.

Die Oranje-Welt hatte sich noch einmal zum Schaatser-Festival versammelt. 25 000 Zuschauer pilgerten ins denkmalgeschützte Olympiastadion von Amsterdam, um – selbst bei Wind und Regen – sich und ihren Sport unter freiem Himmel zu feiern. Eine Atmosphäre, die bei Zuschauern wie Athleten für Gänsehautstimmung sorgte. Das lag natürlich auch an den niederländischen Eisschnellläufern, die ihre stolze Jahres-Ausbeute weiter aufstockten. Dass die Allround-Weltmeisterschaft nicht zur reinen NL-Show wurde, dafür sorgte die Japanerin Miho Takagi (23), die Ireen Wüst (vorher siebenmal auf dem höchsten Podest) in der Vierkampf-Wertung auf Platz 2 verwies. Aber Silber fühlte sich für die Skating-Ikone trotzdem als Riesenerlebnis an. „Vor einem solchen Publikum zu laufen, macht dich einfach glücklich.“

Der Landeseissport-Verband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LEV MV) sucht zur Saison 2018/19, spätestens zum 01.07.2018, in der Schwerpunktsportart Short Track einen / eine Nachwuchstrainer / Nachwuchstrainerin (NWT) am Standort Rostock.

Details finden Sie im Bereich Stellenausschreibungen.

2017 10 27 0377 erik bouwman robert lehmann 86d96d87Lenker an der Bande. Robert Lehmann, Erik Bouwman.
Foto: DESGphoto/L.Hagen
Nach einem zufriedenstellenden Weltcupfinale bereiten sich die DESG-Junioren jetzt auf die Weltmeisterschaften an diesem Wochenende vor. Das Olympic Oval in Salt Lake City ist Gastgeber beider Events. Bundestrainer Erik Bouwman und Coach Robert Lehmann sahen einige vielversprechende Leistungen. Im Sprint blieb Lea-Sophie Scholz zum ersten Mal unter 40 Sekunden (39,41). Ole Jeske verzeichnete in 36,18 eine neue persönliche Bestzeit und deutschen Juniorenrekord. Kleine „Schönheitsfehler“ beim stark verbesserten Ole sowie dem weniger optimalen Lauf von Max Reder schob Bouwman auf das ungewohnte schnelle Eis. Harsche Worte findet er für die Vorstellung von Lukas Mann und Paul Galczinsky über die 3000 m. Trotz langfristiger Vorbereitung auf die richtige Strategie verlief ihr Rennen falsch, zu früh gingen beide über ihr Limit und „begegneten dem Hammer“. Aber beide können aus dieser „Frustration“ lernen.

FanshopHup Holland Hup. Foto: DESG-ArchivIn Amsterdam wird mächtig auf die PR-Pauke gehauen – damit die Allround-WM nicht im nacholympischen Nirwana versinkt. Aber diese Gefahr droht sicher nicht - im Mutterland der Schaatser, die 20 Medaillen aus Korea mitbrachten und soeben bei der Sprint-WM in China erneut ihre Ausnahmestellung auf den Eisflächen der Welt dokumentierten. Und nun das Heimspiel mit besonderer Brisanz. Im altehrwürdigen Olympiastadion von 1928 geht es um die Titel in der urniederländischen Sportart, dem Vierkampf. Die „coolstebaanvannederland“ begrüßt die besten Alleskönner unter freiem Himmel. Die DESG wird vertreten durch Claudia Pechstein und Gabi Hirschbichler. Bei den Herren kommt Moritz Geisreiter aus Inzell zu einem für ihn nicht sonderlich häufigen Start über die vier Strecken.

Unterkategorien