Begonnen hatte die Eis-Hatz Anfang November im Eldorado Heerenveen, der letzte Startschuss wurde am Sonntag beim Weltcupfinale in Minsk abgefeuert. Die olympische Saison 2017/2018 ist Geschichte. Aus, vorbei. Jetzt beginnt die Zeit der Analysen. Des Aufschnaufens für vielgestresste Skater, die sich zumindest beim Showdown auch am Prämienkuchen laben konnte, eine Seltenheit in diesem dynamischen Sport. Für die DESG holte das Damen-Team Rang 2 im TP-Weltcup (4500 Dollar). Claudia Pechstein, Gabi Hirschbichler und Michelle Uhrig winkten vom Podest. Nico Ihle blieb einmal mehr der undankbare 4. Rang über 1000 m vorbehalten. Claudia Pechstein wurde Fünfte im Massenlauf (Platz 4 im Punkte-Ranking). Moritz Geisreiter beendete seine letzten Karriere-Runden als Sechster über 5000 Meter.

 OLS4391 WK Allround Coolste Baan Amsterdam 090318 Gabi MdJBeste Saison ever - Gabi Hirschbichler. Foto: Martin de Jong„Rammstein“, die „Scorpions“ und „Depeche Mode“ waren schon da – jetzt bevölkern die Eisschnellläufer die ultramoderne Minsk-Arena. Das Finale des Weltcups am Samstag und Sonntag ist gleichzeitig der Showdown des Olympia-Winters. Zugrunde liegen harsche Qualifikations-Kriterien entsprechend der Platzierungen im World Cup. Für die DESG treten Claudia Pechstein, Gabi Hirschbichler und Michele Uhrig an. Über die 5000 Meter kommen bei den Herren Patrick Beckert, durch die Nachwirkungen eines Infekts gehandicapt, und Moritz Geisreiter zum Zug. Nico Ihle beendet über beide Sprintstrecken eine für ihn erfolgreiche Saison.

Der Sächsische Eissportverband e.V. / Fachsparte Eisschnelllauf sucht zum nächstmöglichen Termin (01.05.2018 oder 01.08.2018), einen / eine Nachwuchstrainer / Nachwuchstrainerin Eisschnelllauf am Standort Chemnitz.

Details finden Sie im Bereich Stellenausschreibungen.

Der TriumphMoritz Geisreiter: In der Abschlusssaison noch ein dritter Platz in Salt Lake City. Foto: Martin de JongDer Größte war er immer. Aber trotz seiner stattlichen zwei Meter Körpergröße konnte sich Moritz Geisreiter in der Kurve ziemlich klein machen – unerlässlich für einen guten Eisschnellläufer. Aber dieses Kapitel will der 30-Jährige an diesem Wochenende beenden. Das Weltcupfinale ist sein letzter Start, über 5000 Meter. „Ich bin lange schwanger mit dem Gedanken gegangen, habe mich aber jetzt endgültig entschlossen, dass ich meine aktive Karriere in Minsk zu einem positiven Ende bringen werde.“

Team Junioren DDESG gut vertreten. V.l.n.r. Robert Lehmann, Paul Galczinsky, Lea-Sophie Scholz, Lukas Mann, Erik Bouwman. Obere Reihe: Ole Jeske und Max Reder. Foto: DESGphoto/L.Hagen‚Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert’, sagt Hannibal Smith immer in der TV Serie ‚Das A Team’. Das beziehen Bundestrainer Erik Bouwman und Juniorencoach Robert Lehmann jetzt auf den Ablauf der Junioren-WM in Salt Lake City. Unter dem Strich steht Silber im Team Sprint und starke Einzelleistungen von Lea-Sophie Scholz, Paul Galczinsky und Max Reder. Mehr als ein Hoffnungsschimmer für den Nachwuchs der DESG.

Unterkategorien