Roxanne CalgaryRoxanne Dufter - noch einmal aufdrehen. Foto: CEPixCalgary – ein lohnender Stopp auf der abschließenden Nordamerika-Tour der Eisschnellläufer. Bei der Allround-WM bestätigten zwei Ausnahme-Athleten ihre Klasse. Martina Sáblíková stellte einen neuen 3000-m-Weltrekord auf und gewann die Mehrkampf-WM. Der Niederländer Patrick Roest beerbte endgültig Sven Kramer und verteidigte seinen Titel mit einem neuen Punkte-Maximum, er unterbot damit die 13 Jahre alte Marke von Shani Davis.

Patrick Beckert CEPatrick Beckert - Finale möglich?
Foto: CEPix
Zwei Highlights beschließen den nacholympischen Eisschnelllauf-Winter - und das verspricht zum Saisonende sogar die schnellsten Zeiten überhaupt. Calgary richtet am Samstag und Sonntag die Mehrkampf-WM aus, eine Woche später bittet Salt Lake City zum Weltcupfinale, nirgendwo auf der Welt sind schnellere Runden möglich als auf den nordamerikanischen Bahnen in über 1000 m Höhe.

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e.V. - DESG schreibt aktuell zwei Stellen aus und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt jeweils

  • eine(n) Leistungssportreferenten/-in Eisschnelllauf sowie
  • eine(n) Leistungssportreferenten/-in Shorttrack

Bewerber/-innen schicken ihre Bewerbungsunterlagen bis 17.03.2019 elektronisch per E-Mail an info[at]desg.de

Weitere Details finden Sie im Bereich "Stellenausschreibungen" (link) unserer Homepage (Menü: Verband / Stellenausschreibungen).

MDJ 3548 ISU World Sprint Speed Skating Championships Thialf 240219 MdJ bearbGabis letzte Runde. Foto: Martin de JongDas beste Rennen hatte sich Nico Ihle bei der Sprint-Weltmeisterschaft bis zum Schluss aufbewahrt. Im zweiten 1000 m-Lauf musste der Chemnitzer gegen den Lokalmatador, Doppel-Olympiasieger Kjeld Nuis, antreten. Die 10000 Zuschauer in der ausverkauften Thialf-Eisschnelllaufhalle von Heerenveen feuerten ihren Liebling frenetisch an und motivierten damit auch Nico. “Ich wusste, dass ich die ersten 600 Meter gegen Kjeld führen konnte. Ich habe es noch nie erlebte, dass das Publikum so laut war.” Überrascht war er, dass er trotz des Abstands im Zieleinlauf hinter dem Niederländer in 1:08,76 Minuten eine Heerenveen-Bestzeit aufgestellt hatte. Das bedeutete Platz vier auf dem zweiten Kilometer. “Der Unterschied zwischen Kjeld und mir ist, dass er in der Position besser läuft. Kraftunterschiede sehe ich nicht”, analysierte Ihle.

Joel Inzell CEJoel Dufter in illusterer Sprinter-Runde.
Foto: CEPix
Die Weltelite der Sprinter trifft sich einmal mehr in Heerenveen, dem Mekka des Eisschnelllaufens. Zum siebten Mal richtet Thialf am Samstag und Sonntag die WM der Schnellsten aus, es sind die 50. Titelkämpfe mit der Lizenz zum Höchsttempo. Und sicher mehr werden die Fans, in Oranje gekleidet, für das besondere Heerenveen-Feeling sorgen. Das mögen (fast) alle, weil die Stimmung unter die Haut geht. Das gilt auch für das deutsche Quartett. Bei den Herren stehen Nico Ihle, Joel Dufter und Jeremias Marx am Start, Gabi Hirschbichler nutzt die Plattform für ihren finalen Karriere-Auftritt. Tränen inklusive?

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