Hirschbichler_Aktion_2Gaby Hirschbichler gibt GasDas „Reich der Mitte“ ist riesig. Eben noch im bitter kalten Norden, jetzt in Shanghai, wo der gigantische Jangtsekiang aus dem Tausende Kilometer entfernten Tibet ins Ostchinesische Meer fließt. In der gigantischen Metropole – mit 20 Mio. Einwohnern, dem umschlagstärksten Hafen der Welt, der atemberaubenden Skyline – steigt von Freitag bis Sonntag Teil 2 des „Ost-Blocks“ im Weltcupkalender der Short-Track-Elite. Das junge DESG-Team freut sich auf die Herausforderung am „Tor zur Welt“.

C4ES4H080917_010_Aktion_2Nico Ihle, 4. über 1000 mDie Ergebnisliste mag überraschen: Jenny Wolf „nur“ Dritte im 500-m-Rennen von Changchun am Sonntag? „Sie leidet unter Rückenschmerzen und erst spät war klar, dass sie überhaupt starten kann“, berichtet Teamleader Helge Jasch. „Schon deshalb: Respekt für diese Leistung.“

Stumpfes Eis, sehr trockene Luft und eine, freundlich ausgedrückt, nicht sonderlich euphorische Stimmung in der Halle – diese Vorzeichen für den Eisschnelllauf-Sprintweltcup in Changchun deuteten auf schwierige Umstände. Kein Problem offenbar für die DESG-Mannschaft, die im Gesamtergebnis einen sehr starken Eindruck hinterließ. Die schönsten Überraschungen lieferten Judith Hesse, Gabi Hirschbichler und Samuel Schwarz ab.

Changchun002_2010_2Das gibt es nicht alle Tage. Genauer genommen, ist es das erste Mal: Tausende Kilometer entfernt von der Heimat, in der chinesischen Sieben-Millionen-Einwohnerstadt Changchun, treffen sich die Short-Track-Spezialisten und die Eisschnellläufer zum „Familientreffen“ auf Kufen.

Ein neues Gesicht ziert die Internet-Präsenz der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG). Übersichtlich und modern. Hinter der frischen Fassade wartet reichlich Arbeit, wollen noch Informationen über Sportler und Verband eingepflegt werden. In den kommenden Wochen wird sich einiges tun. Reinklicken lohnt sich…

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