Presseerklärung DESG e.V. und Fridtjof Petzold

07.​10.​2026

Presseerklärung der Deutschen Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) und von Fridtjof Petzold 

 

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) und der Athlet Fridtjof Petzold haben die Meinungsverschiedenheiten, die im Zusammenhang mit den Äußerungen von Fridtjof Petzold nach dem olympischen Massenstartrennen am 21. Februar 2026 entstanden waren, in einem moderierten Vermittlungsgespräch einvernehmlich beigelegt.

 

An dem konstruktiven und lösungsorientierten Gespräch nahmen Vertreter des DESG Präsidiums, Fridtjof Petzold sowie der ehemalige Athletenvertreter Hendrik Dombek teil.

 

Im Mittelpunkt standen insbesondere die künftige Kommunikation zwischen Verband und Athletinnen und Athleten sowie geeignete Wege der Konfliktlösung

aufgrund von persönlichen Belastungssituationen von Athlet/innen.

 

Beide Seiten bewerten den Austausch als offen, respektvoll und zielführend. Er habe dazu beigetragen, gegenseitiges Verständnis zu schaffen und gemeinsame Ansätze für den Umgang mit vergleichbaren Situationen in der Zukunft zu entwickeln.

 

Die DESG und Fridtjof Petzold sind sich einig, dass die Vorgänge rund um die Äußerungen vom 21. Februar 2026 damit einvernehmlich aufgearbeitet und abgeschlossen sind. 

 

“Ich bin froh, dass wir uns die Zeit für dieses Gespräch genommen haben”, sagt Fridtjof Petzold. “Mit etwas Abstand sehe ich, dass die Äußerungen unmittelbar nach dem Wettkampf aufgrund der emotionalen Belastung, die auf Vorfällen in den Monaten zuvor, und fehlenden unabhängigen Konfliktlösungsmöglichkeiten beruhte, nicht zum richtigen Zeitpunkt erfolgten und mehr zeitlicher Abstand zielführender gewesen wäre. 

 

Der Austausch hat geholfen, die unterschiedlichen Perspektiven besser zu verstehen und Einigkeit darüber herzustellen, unabhängige interne Kommunikations- und Beschwerdestrukturen aufzubauen um vergleichbare Probleme künftig aufzufangen und konstruktiv zu managen.

“Das Gespräch war von gegenseitigem Respekt und einem ehrlichen Willen geprägt nach vorne zu blicken“, sagt der DESG-Vizepräsident, Herr Christoph Zepernick.

 

„Spitzensport ist untrennbar mit hohen Erwartungen, persönlichem Druck und dem ständigen Ringen um Bestleistungen verbunden. Emotionale Situationen lassen sich dabei nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist ein respektvoller und professioneller Umgang miteinander. Die deutsche Nationalmannschaft – in welcher Disziplin auch immer - vertreten zu dürfen, ist zugleich eine besondere Verantwortung und Ehre. 

Wir konzentrieren uns darauf, unsere Athletinnen und Athleten bestmöglich auf ihrem sportlichen Weg zu begleiten und richten den Blick nun nach vorne. Für uns ist dieses Thema damit abgeschlossen.“