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Eisschnelllauf-Weltcup in Stavanger

14. 11. 2022

Der nächste Schritt…

 

…in Richtung der Weltspitze.  Diese Überschrift stand für das deutsche Team über dem Weltcupauftakt in Stavanger. Am Wochenende vom 11. – 13. November kam die Elite des Eisschnelllaufsports zum ersten großen Event der Saison in Norwegen zusammen.

 

Für die deutschen Läuferinnen und Läufer hatte das Wochenende viele Gesichter. In den Rennen der B-Gruppen ging vornehmlich darum, eine gute Position mit Aussicht auf die A-Gruppe zu erreichen und sich im internationalen Feld zu stabilisieren.

 

Am besten gelang dies Josie Hofmann über die 3.000 Meter. Sie erreichte einen starken dritten Rang und wird beim kommenden Weltcup in Heerenveen ihre ansteigende Form in der A-Gruppe beweisen können. Die Berlinerin Michelle Uhrig kam auf Platz 9 ins Ziel.

 

Der Erfurter Sprinter Moritz Klein konnte seinen Startplatz in der A-Gruppe über die 1.000 Meter mehr als nur verteidigen. Mit einem elften Rang und weniger als zwei Zehntel Rückstand verpasste er die Top-10 der Welt nur knapp und konnte seine ersten Weltcuppunkte des Winters sammeln.

 

Mit einem siebten Platz in der Team-Verfolgung zeigten die deutschen Damen Lea Sophie Scholz, Josie Hofmann und Michelle Uhrig ebenfalls, dass mit ihnen in dieser Saison zu rechnen sein wird. Auch der Erfurter Hendrik Dombek konnte sich über die Sprintdistanzen im vorderen Mittelfeld der B-Gruppe etablieren.

 

Über die 5.000 Meter der Herren konnten Felix Maly und Felix Rijhnen beide ihre Plätze in der A-Gruppe für den Weltcup in Heerenveen sicherstellen. Rijhnen gewann seinen Lauf und erzielte am Ende Rang neun. Maly kam auf Platz 16 ins Ziel.

 

 

Als internationale Debutanten gingen Marlen Ehseluns, Michael Roth und Niklas Kurzmann an den Start. „Beide Trainingsgruppen haben zum Start des neuen olympischen Zyklus starke Leistungen gezeigt. Natürlich gibt es noch einiges an Arbeit zu leisten“, so Bundestrainer Geert Kuiper.

 

Besonders im Massenstart gab es für das deutsche Team Grund zur Freude. Sowohl die Damen Michelle Uhrig und Claudia Pechstein, als auch die Felix Rijhnen und Felix Maly konnten sich mit starken Rennen im Halbfinale jeweils für die Endrunden qualifizieren.

 

Und in diesen sorgte Felix Rijhnen für das erste große Ausrufezeichen der Saison. Mit einer furiosen Attacke früh im Rennen konnte sich der Darmstädter mit dem Österreicher Gabriel Odor absetzen und den Vorsprung bis ins Ziel behalten. Auf der Zielgeraden kam es zum Sprint zwischen den beiden Ausreißern, den Rijhnen um Haaresbreite für sich entscheiden konnte. Gold für Deutschland!

 

„Wir freuen uns riesig über den Sieg von Felix“, so Kuiper nach dem Rennen. „Besonders freuen wir uns darüber, diese positive Energie mit zum nächsten Weltcup nach Heerenveen nehmen zu können.“ Das Thialf zählt seit jeher als Eisschnelllauf-Mekka Europas mit vollen Rängen und schnellen Rennen.

 

Wir gratulieren dem gesamten Team zu den Leistungen am ersten Weltcup-Wochenende und wünschen eine gute Weiterreise.

 

Bild zur Meldung: Eisschnelllauf-Weltcup in Stavanger