Skaten wie die Wikinger
Geschrieben von: DESG Presse   
Donnerstag, den 29. Januar 2015 um 13:16 Uhr

Patrick Beckert Lange KantePatrick Beckert - Verletzung auskuriert. Foto: DESG-Presse/HuggerHamar gehört zu den Eldorados des Eisschnelllaufens. Hier konkurrierten die Besten bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer, alljährlich treffen sich die Skater mindestens einmal in Norwegen zu einem internationalen Event. An diesem Wochenende sind die stärksten Langstreckler in der hellen Halle zu Gast, die man aufgrund ihrer Architektur als „Wikingerschiff“ bezeichnet. Es geht um Tickets für die Einzelstrecken-WM in drei Wochen in Heerenveen, den Formcheck nach sechs Wochen Weltcup-Pause. „Aber das ist für alle Nationen gleich. Überall standen Qualifikationen auf dem Plan“, erläutert Chef-Bundestrainer Markus Eicher, der am Donnerstag mit einem achtköpfigen Athleten-Team in Hamar eintraf, wo es – wie meist – kalt (bis minus 10 Grad) werden soll.

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Nach der EM Schulfranzösisch…
Geschrieben von: DESG Presse   
Sonntag, den 25. Januar 2015 um 17:15 Uhr

AnnaBFinaleAnna Seidel mit ihrem besten Resultat: 6. über 1000 m bei der EM. Foto: DESG-PresseNatürlich „gehörten“ die Shorttrack-Europameisterschaften den Gastgebern. Alles Oranje. Und Sjinkie Knegt schrieb sich als Tripelchampion und Stimmungs-Macher ins ST-Guinnessbuch ein. „Sind wir nicht alle ein bisschen Sjintkie…?“ rätselten die Fans nach drei enthusiastischen Wettkampftagen. Aber im nächsten Atemzug erwähnte der wortgewaltige Sprecher eine kleine Dresdnerin: Platz 6 für Anna Seidel, die sich im B-Finale als Zweite viel Applaus verdiente.

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EM: Langsame Welle – schnelle Rennen
Geschrieben von: DESG Presse   
Samstag, den 24. Januar 2015 um 18:27 Uhr

Staffel Herren5000 m Staffel - Anschieben erwünscht... Foto: DESG-PresseAn der Bande herrschte Aufregung bei der kleinen deutschen EM-Delegation. Anna Seidel, das 47-kg-Küken, schickte sich an, das 500-m-Halbfinale zu erreichen. Nur noch eine halbe Runde: doch dann schob sich die Britin Gilmartin an der 16-Jährigen aus Dresden vorbei. „Ich habe sie nicht gesehen und konnte so nicht reagieren“, sagt die Olympia-Starterin. Schade, ein Wimperschlag (1/10 Sekun-den) fehlte. „Deshalb bin ich auch enttäuscht.“ Unter dem Strich aber Platz 9 im Klassefeld von Dordrecht. Bianca Walter, insgesamt Rang 15 im Sprint, kämpfte sich auf der langen 1500-m-Distanz ins B-Finale. „Das war auch mein eigentliches Ziel“, dann schwanden etwas die Kräfte – nach quasi Nonstop-Einsätzen auf weichen Eis. „Wir waren am ersten Tag schon froh, in der Pause kurz regenerieren zu können.“ Aber auch die Dresdnerin konstatierte als Zwölfte über 1500 m einen leichten Formanstieg – wichtig im Hinblick auf das große Heimspiel an der Elbe: Weltcup vom 6. bis 8. Februar. Dann gilt‘s.

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Applaus für Judith und Nico
Geschrieben von: DESG Presse   
Sonntag, den 25. Januar 2015 um 15:17 Uhr

GewinnerDie Namen der Sieger bei den Deutschen Eissprintmeisterschaften am Wochenende in Berlin ließen sich leicht merken. Mit Nico Ihle (Chemnitz) und Judith Hesse (Erfurt) drehten aber zwei Athleten in Weltklassezeiten ihre Runden. Der Sachse Ihle setzte mit 1:09,74 Min. eine Duftnote, die von der Konkurrenz aufmerksam registriert wird. „Ich bin die Zeit aus dem vollen Training gelaufen. Zudem hielten wir uns vier Wochen zu Hause in Chemnitz auf. Da mussten wir auf der ‚Knochenbahn’ im Freien bei Wind und Wetter ran. Das war zwar hart, hat mich aber weiter gebracht“, freute sich Ihle als neuer Speed-Champion. Auch seine 500-m-Zeit von 35,21 sec konnte er sich sehen lassen. „Vor allem der Angang von 9,77 sec über die ersten 100 m war gut. Wenn wir den noch auf 9,70 drücken, sind wir bei der WM vorn mit dabei“, gibt sich Trainer Klaus Ebert optimistisch. Die Einzelstrecken-WM steigt in drei Wochen in Heerenveen (Holland). „Die Zeit bis dahin werden wir in Berlin zu ausgiebigem Training nutzen“, sagt Bruder Denny Ihle, bei dem noch nicht klar ist, ob er oder der Wahl-Inzeller Dennis Dressel die DESG bei der WM vertritt.

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Super Stimmung in Dordrecht
Geschrieben von: DESG Presse   
Freitag, den 23. Januar 2015 um 20:20 Uhr

Publikum2Rund tausend Kinder sorgten für Stimmung im "Sportboulevard". Foto: DESG-Presse„Kindergeburtstag“ meinte einer, sei das hier in Dordrecht. Ist aber gar nicht despektierlich gemeint. Der Veranstalter hatte Schulkinder aus der Umgebung mit Freikarten (am Freitag) versorgt. Die Kids mussten vorher eine zweimonatige Eis-Schulung absolvieren und füllten zu Tausenden, alle hübsch in Orange gekleidet, den Sportboulevard beim Auftakt der EM. Als die Namen ihrer Schulen aufleuchteten, starteten sie einen Schrei-Contest. Dubbeldam (Vorort von Dordrecht) gewann, der Eis-Palast dröhnte ohrenbetäubend. Während der kreative Beleuchter das Eis mal in blau, rot oder gold tauchte. Auch das Septett der deutschen Starter fiel in den Applaus mit ein. „Das ist Riesenklasse hier“, lobte Anna Seidel die coole Stimmung: man spüre als Läuferin, wie die Tribünen fast vibrieren. Den jugendlichen Fans winken nun noch kostenlose Shorttrack-Trainingsstunden. Der „Kindergarten Orange“, ein EM-Award.

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