170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Bente jubelBente Kraus freut sich aufs "Wikingerschiff".
Foto: DESGphoto/L.Hagen
Das „Wikingerschiff“ von Hamar gehört zu den eindrucksvollsten Eishallen Europas. Und eine der stimmungsvollsten. Vor allem, wenn die „Wikinger“ Erfolge ihrer Landsleute wittern. Heia Norge. Das schwappt auf alle Eisschnellläufer, die am Samstag und Sonntag ihre WM-Besten im traditionellen Mehrkampf ermitteln, über. In den Niederlanden und Norwegen ist und bleibt diese Form des Wettkampfes der Burner, die Allrounder gelten als die wahren Helden. Und Dauer-Abräumer Sven Kramer steht an erster Stelle.

2017 01 29 0417Nico Ihle - tolle Saison, Platz 8 bei der Sprint-WM.
Foto: DESGphoto/Lars Hagen
Wie schade! Die Krönung seiner besten Saison blieb Nico Ihle bei der Sprint-WM in Calgary verwehrt. Auf Platz 2 in den zweiten Tag gestartet, ließ der 31-jährige Chemnitzer die ganz große Chance auf Edelmetall über 500 m liegen. Danny Leger: „Ein gravierender Fehler in der ersten Innenkurve“ ließ die Träume platzen, der EM-Dritte konnte diesen Faux pas nicht mehr egalisieren und beendete das 500 m Rennen in 35,03 Sec. Auch der dritte 5. Platz dieser WM im abschließenden 1000-m-Rennen (in 1:07,75) half nicht mehr weiter, der überragende deutsche Sprinter landete am Ende der Vier-Strecken-Wertung auf Rang 8. Dennoch eine respektable Abschlussbilanz der zwei ultraschnellen Tage im Olympic Oval von Calgary.

2017 01 27 0881Roxanne Dufter mit zwei Bestzeiten in Calgary.
Foto: DESGphoto/Lars Hagen
Zu bedauern sind jetzt die Statistiker, die nach Calgary alle Bestmarken aktualisieren müssen. Vor ihnen liegt eine Kärnerarbeit, denn gefühlt jeder Zweite verbesserte im Rahmen der 48. Sprint-WM seine persönlichen Bestzeiten. Das Olympic Oval und sein schnelles Eis sorgten für ein Stakkato an Rekorden. Mittendrin beim Tempoforcing in der Olympiastadt von 1988: Nico Ihle, der über 500 und 1000 m nationale Rekorde lief – und auf Position 2 übernachten durfte. Also alles drin: der Podestplatz liegt erneut in Reichweite des 31-jährigen Chemnitzers, bei der ersten Sprint-EM Anfang Januar mit Bronze dekoriert.

Preisuberreichung in GrefrathPreisüberreichung in Grefrath.
Foto: EC Grefrath
Der Eisschnelllaufclub Grefrath 1992 e.V. gehört zu den Siegern des Vereinswettbewerbs „Bewegung gegen Krebs“ - freute sich über einen Gutschein im Wert von 5.000 Euro.

Zahlreiche Sportvereine, Sportkreise und Stadt-/Kreissportbünde bundesweit machten auch 2016 wieder „Bewegung gegen Krebs“ zu ihrem Thema. Und unterstützten die Offensive. Ob lautstark durch Trommler auf dem örtlichen Wochenmarkt, mit großer Reichweite im Lokalradio oder pfiffig durch das Maskottchen im „Bewegung gegen Krebs“-Outfit. Durch einfallsreiche Aktionen wurden Interessierte über den Nutzen von Sport und Bewegung in der Krebsprävention und Nachsorge informiert und zum aktiven Mitmachen und Ausprobieren motiviert.

Nico Goldenes BuchEintrag ins Goldene Buch - unter den Augen von Ordnungsbürgermeister Miko Runkel und Trainer Klaus Ebert. Foto: Andreas SeidelSchnell, schneller, Calgary. Gerne sprechen die Kanadier aus der Olympiastadt von 1988 vom „schnellsten Eis der Welt“, viele Rekorde tragen das Gütesiegel der ersten nordamerikanischen 400-m-Indoor-Anlage. Auf jeden Fall ist die 1100 m hoch gelegene Halle in der Hauptstadt der Provinz Alberta ein gutes Pflaster für die Duelle der Schnellsten. Am Samstag und Sonntag ermitteln die Sprinter im Vierkampf ihre WM-Champions. Die 500 m sowie 1000 m stehen jeweils zweimal auf dem Programm im Olympic Oval.

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