170719 Onlinebanner 470x70 Eisschnellauf

Wenn das keine Ansage ist: Wenige Tage nach dem Rückschlag auf der zweiten 1000-m-Distanz der Sprint-WM ist Jenny Wolf wieder da. Und wie: Eine 37,90-Sekunden-Zeit knallte sie am Freitag aufs Eis der Krylatskoje-Arena im Westen der russischen Metropole. Persönliche Saisonbestmarke.

Was für ein Schreck. Zwar gut gelandet, aber dann diese Kälte. Mit minus 16 Grad empfing die russische Metropole die stattliche Delegation der DESG, im Anmarsch zur ersten Weltcup-Station in diesem Winter. Aber nicht verzagen, die Meteorologen sagen für das Wochenende Temperaturen um den Gefrierpunkt voraus. Dann dürfte sich auch das Schlangestehen vor dem Transport-Shuttle etwas erträglicher gestalten. „Wir sitzen teilweise über eine Stunde im Bus“, kennt Teamleader Helge Jasch die Verkehrssituation an der Moskwa. Wichtig: „In Sachen Sicherheit verlief alles problemlos, es gab einige Kontrollen mehr, aber wahrscheinlich ist man derzeit nirgendwo in Russland besser geschützt als hier.“

Picnik-CollageKatrin Mattscherodt, Christoph Milz.Katrin Mattscherodt (Eisschnelllauf) und Christoph Milz (Short Track) vertreten als neue Aktivensprecher die Belange der DESG-Kufencracks. Katrin Mattscherodt und Robert Lehmann teilen sich die Amtszeit der Aufgabe, die zuvor Christian Breuer erfüllte. „Mattschi“ übernimmt das erste Jahr der Legislatur und übergibt das voraussichtlich bis Frühjahr 2014 (nach den Winterspielen in Sotschi) laufende Amt im Sommer 2012 an den Erfurter. Der Oberstdorfer Christoph Milz folgt auf Sebastian Praus, der letztes Jahr seine aktive Karriere beendete.

Schubert_InterviewBundestrainer Thomas Schubert: Letzte Fragerunde zum Abschneiden der deutschen Sprinter...
Foto: DESG-Presse
Daran erinnern sich nur Statistiker: Ein Top-Ten-Platz für deutsche Sprinter bei der Mehrkampf-WM. Ein Jahrzehnt ist es her (Anm.: durch Michael Künzel). „Deshalb freue ich mich, dass es Nico Ihle nun wieder geschafft hat“, so Bundestrainer Thomas Schubert.

what_happened_JennyAbhaken, weitermachen. Jenny Wolf und Helge Jasch. Foto: DESG-PresseAuf Platz 2 vor dem letzten Rennen, weitere 1:19 Minuten später (nur) Achte. Aber Jenny Wolf vermochte schnell mit der ersten Enttäuschung nach der Endabrechnung bei der Sprint-WM in Heerenveen fertig zu werden.

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