Bente Wasser2Bente Kraus: Aqua-Training, eine der wichtigsten Reha-Maßnahmen.
Foto: Bente Kraus privat
„Ja natürlich. Definitiv. Und ich merke, dass die Freude auch wieder zurückkommt.“ Die Antwort von Bente Kraus auf die provokante Frage „Sind Sie noch eine Eisschnellläuferin?“ macht deutlich: die 29-Jährige ist nach extremen Knie-Problemen auf einem guten Weg zurück, die Entwicklungen in der Reha zeigen, dass es für die Berlinerin voran geht.

Ehrung BuPoAbschlussfeier in Bad Endorf. V.l.n.r. Christian Breuer, Stefanie Teeuwen, Michelle Uhrig, Judith Dannhauer, Bianca Walter und Hubert Graf. Foto: privatDanke, Bundespolizei. Unter diesen Titel könnte man die Abschluss-Veranstaltung in Bad Endorf stellen, als 22 Sportler geehrt wurden, die im vergangenen Winter Erfolge feierten. Darunter „Gold-Kinder“ wie Rodlerin Natalie Geisenberger, Teilnehmer der Young Games und der Spiele im südkoreanischen PyeongChang. Alfons Aigner, Präsident der Bundespolizeiakademie, sprach von einer „großen Familie“. Staatssekretär Hans-Georg Engelke nannte die duale Ausbildung – Spitzensportler und Bundespolizist - einen Erfolgsfall. Wie wahr: 44 Medaillen sammelten die Athleten „mit Blaulicht“. Übrigens setzen 80 Prozent nach dem Karriere-Ende den Polizeidienst fort.

Jan Robert

Presseerklärung des Präsidiums:

„Sportdirektor Robert Bartko verlässt den Verband auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Wir bedauern das Ausscheiden von Herrn Bartko zum 31. März 2018 sehr, danken ihm für seinen Einsatz und wünschen ihm auf seinem weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.

Darüber hinaus hat Bundestrainer Jan van Veen unser Angebot für ein Gespräch am kommenden Dienstag, den 20. März 2018, abgelehnt und heute selbstständig entschieden, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass er die Zusammenarbeit mit der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft nicht fortsetzt. Wir bedanken uns ebenfalls bei ihm für seine geleistete Arbeit und für den neuen Schwung, den er in das Team bringen konnte.“

gez.

Stefanie Teeuwen

Präsidentin der DESG

Begonnen hatte die Eis-Hatz Anfang November im Eldorado Heerenveen, der letzte Startschuss wurde am Sonntag beim Weltcupfinale in Minsk abgefeuert. Die olympische Saison 2017/2018 ist Geschichte. Aus, vorbei. Jetzt beginnt die Zeit der Analysen. Des Aufschnaufens für vielgestresste Skater, die sich zumindest beim Showdown auch am Prämienkuchen laben konnte, eine Seltenheit in diesem dynamischen Sport. Für die DESG holte das Damen-Team Rang 2 im TP-Weltcup (4500 Dollar). Claudia Pechstein, Gabi Hirschbichler und Michelle Uhrig winkten vom Podest. Nico Ihle blieb einmal mehr der undankbare 4. Rang über 1000 m vorbehalten. Claudia Pechstein wurde Fünfte im Massenlauf (Platz 4 im Punkte-Ranking). Moritz Geisreiter beendete seine letzten Karriere-Runden als Sechster über 5000 Meter.

 OLS4391 WK Allround Coolste Baan Amsterdam 090318 Gabi MdJBeste Saison ever - Gabi Hirschbichler. Foto: Martin de Jong„Rammstein“, die „Scorpions“ und „Depeche Mode“ waren schon da – jetzt bevölkern die Eisschnellläufer die ultramoderne Minsk-Arena. Das Finale des Weltcups am Samstag und Sonntag ist gleichzeitig der Showdown des Olympia-Winters. Zugrunde liegen harsche Qualifikations-Kriterien entsprechend der Platzierungen im World Cup. Für die DESG treten Claudia Pechstein, Gabi Hirschbichler und Michele Uhrig an. Über die 5000 Meter kommen bei den Herren Patrick Beckert, durch die Nachwirkungen eines Infekts gehandicapt, und Moritz Geisreiter zum Zug. Nico Ihle beendet über beide Sprintstrecken eine für ihn erfolgreiche Saison.

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