NachgewahlteDie Präsidentin Stefanie Teeuwen eröffnete die 29. ordentliche Verbandsversammlung der DESG am 9. September in Frankfurt. Das Präsidium berichtete ausführlich u.a. über den Stand der Leitungssportreform, die PotAS-Ergebnisse, die aktuelle Haushaltssituation der DESG, sowie die angestrebte neue Personalstruktur.

In vollem Umfang wurde eine Dringlichkeit einer Weichenstellung für die Zukunft erkannt und unterstützend zwei Kommissionen einvernehmlich gegründet. Eine Kommission wird im Auftrag die angestrebte Finanz- und Gebührenordnung überarbeiten. Die zweite Kommission wird die Bildung eines hauptberuflichen Vorstandes mit den entsprechenden Satzungsänderungen erarbeiten. Die Umsetzung ist mit einem strengen Zeitplan zur Realisierung verknüpft und soll in einer außerordentlichen Verbandsversammlung spätestens bis Mai 2019 verabschiedet werden.

Stellungnahme der DESG zu dem Ergebnis der Analyse der PotASkommission

München, den 21.08.2018

Die DESG bedankt sich für die Arbeit bei der PotASkommission.

Sie sieht die Analyse der PotASkommission als ein Tool für ein Qualitätsmanagement im Spitzensport an, welche zum ersten Mal in so einer Form durchgeführt wurde.

Die Ergebnisse dieses ersten PotAS-Durchlaufes müssen wir als Ansatzpunkte für die Optimierungen innerhalb unseres Verbandes heranziehen. Sie liefern zudem die Orientierung bzw. eine Grundlage für das bedeutsame Strukturgespräch, das in den nächsten Wochen für uns stattfinden wird. Auf Basis dieses Strukturgespräches wird die Förderkommission voraussichtlich Ende September die Entscheidung für die künftige Förderung pro Sportart in unserem Verband treffen.

Jedoch haben wir nach der ersten Auswertung der Analyseergebnisse auch festgestellt, dass nach wie vor Klärungs-und Diskussionsbedarf zu einzelnen Themen- und Fragekomplexen besteht. Es muss nach unserer Auffassung eine Anpassung des Systems erfolgen. Deshalb sollte es eine Evaluierung dieser Fragen geben, um die Fortsetzung des dynamischen Anpassungsprozesses zu gewährleisten.

K HertelDer Schatzmeister der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft (DESG), Kurt Hertel, ist nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 79 Jahren verstorben.

Hertel leistete über 30 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den Verband. Im Jahre 1986 wurde er zum Vorsitzenden der technischen Kommission der DESG gewählt, 1994 übernahm er die Vertretung der Eislaufobmänner der Landeseissport-Verbände. Seit 1996 war er ohne Unterbrechung bis zu seinem Ableben am Freitag, dem 27. Juli 2018, als Schatzmeister für die DESG tätig. Mit Herz und Verstand überwachte er die Finanzen und sorgte für ein stabiles finanzielles Fundament. Er unterstützte den Verband in Wort und Tat und trug durch seinen selbstlosen und leidenschaftlichen Einsatz wesentlich zur Entwicklung der DESG bei.

Wir werden unseren Kurt für immer in bester Erinnerung behalten.

Das Präsidium der DESG

HubertHMan traf sich in einem Raum des Berliner OSP. Hubert Hirschbichler konnte das Handtuch kaum zur Seite legen. Der Schweiß am Ende der dreitägigen Leistungsdiagnostik (KLD) rann in Strömen, doch die Werte nährten die Zuversicht. „Wir könnten zu fünft von Inzell nach Südkorea reisen“, sein Resümee nach den Rendezvous mit den Martergeräten im vorolympischen Spätsommer. Es kam anders. Der 1000-m-Spezialist verpasste die Qualifikation. Schwester Gabi, die Dufters und Moritz Geisreiter lösten die Tickets. Auch das sei einer der Gründe gewesen, jetzt die Karriere zu beenden. Hubert will künftig im elterlichen Betrieb (Metzgerei und Gasthaus) arbeiten und der kleinen Familie (Tochter Anna kam im Dezember auf die Welt) häufiger zur Verfügung stehen.

IMG 0042 Präsidium mit Geschäftsstellenleiterin in Inzell Foto: DESG

Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft e.V. freut sich Ihnen die neue Leiterin der Geschäftsstelle vorzustellen. Seit dem 01.06.2018 ist die 35-jährige Stefanie van Eck für den deutschen Sportfachverband in München tätig.

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