Presseerklärung kommissarischer Vizepräsident Eisschnelllauf David Storl
David Storl wird kommissarischer Vizepräsident Eisschnelllauf der DESG
Berlin, 2. Oktober 2026 – Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft e. V. (DESG) stellt sich im Bereich Eisschnelllauf neu auf: David Storl übernimmt mit sofortiger Wirkung kommissarisch das Amt des Vizepräsidenten Eisschnelllauf.
Gleichzeitig bedankt sich die DESG ausdrücklich bei Dr. Peter Adeberg, der das Amt seit Ende Februar 2026 kommissarisch ausgeübt und die Arbeit des Verbandes in den vergangenen Monaten unter den schweren derzeitigen Bedingungen mit seinem persönlichen Engagement unter Berücksichtigung seiner beruflichen Tätigkeit bestmöglich begleitet hat.
Mit David Storl gewinnt die DESG einen der erfolgreichsten deutschen Leichtathleten der vergangenen Jahrzehnte für den Eisschnelllauf. Der ehemalige Doppelweltmeister weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, sich über viele Jahre an der absoluten Weltspitze zu behaupten, mit hohem Leistungsdruck umzugehen und konsequent auf Olympische Spiele und internationale Meisterschaften hinzuarbeiten.
Zu seinen herausragenden sportlichen Erfolgen gehören unter anderem:
zweifacher Weltmeister im Kugelstoßen (2011 und 2013)
Olympia-Silbermedaillengewinner von London 2012
dreifacher Europameister im Freien
Europameister in der Halle
Weltmeister bereits in der U18 und U20
insgesamt 19 Medaillen bei internationalen globalen und kontinentalen Meisterschaften
Storl wurde 2011 im Alter von nur 21 Jahren zum damals jüngsten Kugelstoß-Weltmeister der Geschichte. Seine internationale Karriere erstreckte sich über 15 Jahre.
DESG-Präsident Matthias Große erklärt:
„Ich freue mich sehr, dass wir David Storl für die DESG und insbesondere für den deutschen Eisschnelllauf gewinnen konnten. David weiß, wie sich Leistungssport auf höchstem internationalem Niveau anfühlt. Er weiß, was es bedeutet, Weltmeister zu werden, eine olympische Medaille zu gewinnen und über viele Jahre jeden Tag hart für seine Ziele zu arbeiten. Genau diese Erfahrung, diesen Siegeswillen und diese Mentalität brauchen wir. David wird näher an allen unseren Sportlern sein, als es jemals ein Vizepräsident in der DESG war. Das ist für alle Sportler, die in unserem Verband Leistungssport auf höchstem Niveau betreiben wollen äußerst wichtig !
Wir wollen bewusst auch neue Wege gehen und Menschen einbinden, die mit einem unverstellten Blick von außen neue Ideen, neue Energie und andere Erfahrungen in unsere Sportart bringen. Unser Ziel ist klar: Deutschland muss im Eisschnelllauf wieder um internationale Medaillen kämpfen. Diesen Weg in Richtung der Olympischen Winterspiele 2030 wollen wir mit aller Kraft, größtmöglichen Elan und vor allem mit ganz viel Herz gehen.“
Auch für David Storl steht die neue Aufgabe für Aufbruch und sportliche Ambitionen:
„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Der Eisschnelllauf hat in Deutschland eine große Tradition und enormes Potenzial. Ich möchte meine Erfahrungen aus vielen Jahren im internationalen Spitzensport einbringen, zuhören, lernen und gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten, Trainern, Vereinen und Stützpunkten neue Impulse setzen. Leistungssport bedeutet für mich Leidenschaft, harte Arbeit, Zusammenhalt und den unbedingten Willen, besser zu werden. Das große Ziel muss sein, Deutschland wieder auf die internationalen Podestplätze zu bringen.“
Die DESG sieht die Berufung Storls zugleich als weiteres Signal für die laufende Neuausrichtung und Weiterentwicklung des deutschen Eisschnelllaufs. Dabei sollen die neuen DESG Strukturen mit neuen Ideen verbunden und die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass deutsche Athletinnen und Athleten künftig wieder dauerhaft Anschluss an die internationale Spitze finden. David Storl: „Ich bin ab sofort der direkte Ansprechpartner aller Eisschnellläufer der DESG im Präsidium und werde alles dafür tun, um für Sie für die bestmöglichsten Trainingsbedingungen zu sorgen, die es in Deutschland gibt. Es geht nur im TEAM !“
Das gemeinsame Ziel ist eindeutig: Medaillen für Deutschland – und ein starker deutscher Eisschnelllauf auf dem Weg zu Olympia 2030.


