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TERV bricht Moratorium – Saisonplanung 2026/2027 wird konsequent fortgeführt

06.​10.​2026

DESG: TERV bricht Moratorium – Saisonplanung 2026/2027 wird konsequent fortgeführt

Berlin/Inzell, 6. Oktober 2026

 

Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft e. V. (DESG) stellt fest, dass das am 7. Juli 2026 im Rahmen des gemeinsamen Dialogs vereinbarte Moratorium durch den Thüringer Eis- und Rollsportverband e. V. (TERV) einseitig aufgekündigt wurde. Die gemeinsame Pressemitteilung zum vereinbarten Moratorium wurde am 8. Juli 2026 veröffentlicht.

 

Das Moratorium war vereinbart worden, um die laufenden Gespräche über die Zukunft des deutschen Eisschnelllaufs in einem konstruktiven Umfeld fortzuführen und die Möglichkeit einer einvernehmlichen Lösung offenzuhalten. Die DESG bedauert ausdrücklich, dass der TERV diesen gemeinsam vereinbarten Weg verlassen hat.

 

Unabhängig davon wird die DESG ihrer Verantwortung für den deutschen Eisschnelllauf und insbesondere für jene Athletinnen und Athleten gerecht werden, die sich verbindlich zu den geltenden Strukturen und Regelwerken der DESG bekannt haben. Die notwendigen organisatorischen und sportlichen Entscheidungen für die Saison 2026/2027 werden daher ohne weitere Verzögerungen getroffen und die Saisonplanung konsequent fortgeführt.

 

Dies gilt insbesondere für die Kaderathletinnen und Kaderathleten, die die Athletenvereinbarung in der 12. Fassung vollumfänglich unterzeichnet haben und ihre sportliche Laufbahn innerhalb der bestehenden Verbandsstrukturen fortsetzen. Sie müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen klare, verlässliche und planbare Rahmenbedingungen für Training und Wettkampf zur Verfügung stehen.

 

Die DESG wird deshalb die weiteren Entscheidungen auf Grundlage der geltenden Satzungen, Regelwerke und Verbandsvorgaben treffen. Die Sicherstellung des Trainings- und Wettkampfbetriebs sowie eine verlässliche Vorbereitung auf die Saison 2026/2027 haben dabei oberste Priorität.

 

Das einseitige Aufkündigen des Moratoriums durch den TERV stellt aus Sicht der DESG ein weiteres verbandsschädigendes Verhalten dar und geht ganz klar auf persönliche Interessen einiger weniger zurück. Dies werden wir im Sinne aller leistungssportorientierten Athletinnen und Athleten der DESG sowie der Hunderte von Ehrenamtlichen, die sich tagtäglich für unseren Sport engagieren, nicht länger hinnehmen.

 

Die DESG bedauert diese Entwicklung, wird sich dadurch jedoch nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen lassen. Im Mittelpunkt stehen jetzt die Athletinnen und Athleten, die sich mit der vollständigen Unterzeichnung der Athletenvereinbarung zur DESG und ihren geltenden Strukturen bekannt haben. Für sie wird die DESG die Saisonplanung 2026/2027 konsequent fortführen und die notwendigen Rahmenbedingungen für Training und Wettkampf sicherstellen.

 

Das Präsidium