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Qualitätsjournalismus der Marke Süddeutsche Zeitung

06. 07. 2020

Nachdem Matthias Große, kommissarischer Präsident der DESG, am vergangenen Donnerstag auf der DESG Pressekonferenz die Trennung von Bundestrainer Erik Bouwman zum 31. Juli 2020 bekanntgegeben hatte, erhielt Vize-Präsident Uwe Rietzke eine Mail von Barbara Klimke (Süddeutsche Zeitung). Die Journalistin stellte die Frage, ob Herr Rietzke ihr die Hintergründe der Entlassung von Herrn Bouwman erläutern könnte? Wie im aktuellen, dreiköpfigen DESG-Präsidium beschlossen, werden Medienanfragen bis auf weiteres vom kommissarischen Präsidenten im Namen der DESG beantwortet. Folglich erhielt Frau Klimke folgende Antwort:

 

„Zu den Aufgaben des Cheftrainers eines Olympischen Spitzenverbandes zählt es zum einen, alle Athleten, für die er zu ständig ist, bestmöglich mit dem gebotenen Respekt zu betreuen. Zum anderen hat er die Souveränität seines Arbeitgebers zu akzeptieren. Zu alledem war Herr Bouwman leider nachweislich nicht bereit. Er hat diese Bereitschaft nicht nur intern vermissen lassen, sondern sich auch noch in völlig unangemessener Form mehrmals dazu öffentlich bekannt. Das Ansehen des Verbandes hat dadurch extrem gelitten. Dadurch hat sich Herr Bouwman selbst diskreditiert und der Zusammenarbeit mit dem dreiköpfigen Präsidium unter meiner Führung das notwendige Vertrauens entzogen. Wir müssen das Wohl des gesamten Verbandes berücksichtigen und nicht nur das einiger Athleten. Es entzieht sich meiner Vorstellungskraft, dass ein anderer Spitzenverband mit einem funktionierenden und handlungsfähigen Präsidium unter vergleichbaren Umständen eine andere Entscheidung getroffen hätte.“

 

Im Anschluss daran veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung online einen Text von Frau Klimke, der sich unter dem Titel „Kein Witz“ mit 5.490 Zeichen der Entlassung Bouwmans widmet. Die Antwort auf die SZ-Anfrage an das DESG-Präsidium wird darin mit genau 39 (!) Zeichen gewürdigt. Und zwar mit folgenden Fragmenten: „das Ansehen des Verbandes“ habe „extrem gelitten“! Das entspricht einem Anteil am Gesamttext von 0,71 %. Kein Witz – so sieht heutzutage Qualitätsjournalismus Marke Süddeutsche Zeitung aus.

 

Werte Journalisten der SZ, die DESG bittet Sie, zukünftig von Anfragen Abstand zu nehmen, sofern Sie nicht gewillt sind, die erfragten Statements auch mit Ihrer Leserschaft zu teilen. Beschäftigungstherapien sind nicht von Nöten, es warten genügend andere Aufgaben, die bewältigt werden müssen. Danke.

 

Matthias Große

Kommissarischer Präsident

 
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